VORBEMERKUNG
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Bildung & Erziehung: Initiativen, Literatur, Medien

Pädagogische Initiativen

  • J.A. Comenius - Stiftung: www.comenius-stiftung.de
    Diese vom Pädagogen Prof. Dr. Rainer Winkel ins Leben gerufene Stiftung unterstützt Projekte,
    die notleidenden Kindern und Jugendlichen eine guten Bildung und Erziehung ermöglichen.
  • Heraeus Bildungsstifutng "Persönlichkeit macht Schule": www.heraeus-bildungsstiftung.de -
    Die Stiftung will als Ideengeber im schulischen, akademischen und gesellschaftlichen Leben handeln,
    die tägliche Arbeit von Berufseinsteigern, Klassenlehrern, Schulleitungen und Schulleitungsteams unterstützen,
    die Werteorientierung in Schulen- besonders Respekt, Toleranz & gegenseitige Wertschätzung - festigen,
    Begeisterung wecken und eine motivierende Lernkultur an Schulen fördern, zum Dialog zwischen Schule, Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft beitragen.
  • LERNWELT -
    Eine Initiative von Prof. Gerald Hüther und Peter Schipek
    zur Förderung individueller Potentiale durch Bildung und Erziehung
  • Schule im Aufbruch -
    "Die Initiative Schule im Aufbruch setzt sich dafür ein, dass jede Schule zu einem Ort wird, an dem Schülerinnen und Schüler ihre Talente entdecken und ihre Potenziale entfalten können." - Die Initiatoren sind Prof. Gerald Hüther, Margret Rasfeld und Prof. Stefan Breidenbach.
  • Schulen der Zukunft -
    "Eine Initiative für eine Kultur der Potenzialentfaltung an allen Schulen im deutschsprachigen Raum, Leitung: Gerald Hüther, Daniel Hunziker"

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Literatur für Pädagogen (in meiner Bibliothek)

  • Heinrich Roth, "Pädagogische Psychologie des Lehrens und Lernens" (Schroedel 9.Aufl. 1966)
  • Thomas A. Harris, "Ich bin o.k. - Du bist o.k.
    - Wie wir uns selbst besser verstehen und unsere Einstellung zu andern verändern können
    - Eine Einführung in die Transaktionsanalyse" (rororo 1975)
  • Daniel Goleman, "Emotionale Intelligenz" (Hanser 1995)
  • Rainer Winkel (Hg.), "Reformpädagogik konkret" (Bergmann+Helbig 1993)
  • Rainer Winkel, "Gespräche mit Pädagogen - Bildung-Erziehung-Schule" (Beltz 1989)
  • Ernst Pöppel, "Grenzen des Bewußtseins - Über Wirklichkeit und Welterfahrung" (DVA 2.Aufl. 1988)
  • Erhard Meueler, "Erwachsene lernen - Beschreibung, Erfahrungen, Anstöße" (Klett-Cotta 5. Aufl. 1998)
  • Erhard Meueler, "Lob des Scheiterns - Methoden- und Geschichtenbuch zur Erwachsenenbildung an der Universität" (Schneider 2001)
  • Andreas Flitner, "Konrad, sprach die Frau Mama - Über Erziehung und Nichterziehung" (BELTZ TB 150, 2. Aufl. 2009)
  • Wolfgang Klafki, Karl-Heinz Braun, "Wege pädagogischen Denkens - Ein autobiografischer und erziehungswissenschaftlicher Dialog" (reinhardt 2007)
  • Bernhard Bueb, "Lob der Disziplin - Eine Streitschrift" (ullstein TB 4. Aufl. 2009)
  • Bernhard Bueb, "Von der Pflicht zu führen - Neun Gebote der Bildung" (ullstein TB 2009)
  • Rudolf Dreikurs, Pearl Cassel, Eva Dreikurs Ferguson, "Disziplin ohne Tränen" (Klett-Cotta 2009)
  • Gerald Hüther, "Biologie der Angst" (Vandenhoeck & Ruprecht 9. Aufl. 2009)
  • Gerald Hüther, "Die Macht der inneren Bilder" (Vandenhoeck & Ruprecht 5. Aufl. 2009)
  • Gerald Hüther, "Bedienunganleitung für ein menschliches Gehirn" (Vandenhoeck & Ruprecht 9. Aufl 2010)
  • Manfred Spitzer, "Medizin für die Bildung - Ein Weg aus der Krise" (Spektrum 1. Aufl. 2010) - Rezension
  • Gerhard Roth, "Bildung braucht Persönlichkeit - Wie Lernen gelingt" (Klett-Cotta 3. Aufl. 2011)
  • Horst Hensel, "Runterricht" (MUT Verlag 2013) - Rezension
  • Richard David Precht, "Anna, die Schule und der liebe Gott" (Goldmann 2013)
  • Natalie Knapp, "Kompass neues Denken - Wie wir uns in einer unübersichtlichen Welt orientieren können" (rororo TB 3. Aufl. 2013)
  • wird fortgesetzt / ergänzt

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Medien

  • (noch unbesetzt)

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Kommentierte Veröffentlichungen

Schule, Bildung, Erziehung, Schulpolitik

PortalDatum / Artikel Datum / Kommentar(e)
03.04.2014
In der Schule rechnen wir nicht mit dem Tod
04.04.2014 - Peter J. Reichard

Eine wahre Begebenheit … … - den Tod eines Schülers auf dem Heimweg vom Konfirmandenunterricht und den Umgang der Schule damit - stellt ein zentrales und offenkundig mit Herzblut geschriebenes Kapitel "Beileid bekunden" im Buch "SCHULE DES BEWUSSTSEINS - Ein pädagogisches Lesebuch" von Peter Denker überzeugend dar. Die Information der Klasse durch die Schulleitung, der Hausbesuch durch den Klassenlehrer und die Einladung an die Klasse, ihrem verstorbenen Mitschüler einen Brief zu schreiben ("Marc, was ich Dir noch sagen wollte ...") gehören dazu und ein Trauergottesdienst der Schule, in der ein erweitertes Vaterunser Trauer, Verzweiflung und Hoffnung in eins zu fassen versucht. Mit den Kindern zu weinen ist gewiss völlig in Ordnung, es reicht aber nicht. Trauer verlangt nach Trauerarbeit . Dazu kann neben den erwähnten Schritten z.B. das Aufstellen von Foto und Kerze am Platz des verstorbenen Schülers, das Aufstellen eines größeren Bildes im Eingangsbereich ("Wir trauern um Marc") gehören und - wenigstens im Religionsunterricht - auch die Thematisierung von Sterben und Tod aus Sicht der Religionen mit der Intention, spüren zu lassen, dass Verstorbene nur ihren Leib abgelegt haben, uns aber geistig nahe und seelisch verbunden bleiben.

21.03.2014
Lehrer vermeiden schlechte Noten
21.03.2014 - Bezugskommentar von "daei" | #1

Da ist sie wieder. Die alte und überholte, aber hartnäckige Einstellung … … einiger Gymnasiallehrer. Wer nicht mitkommt wird durchgereicht. Guten Morgen. Das geht nicht mehr in einer Gesellschaft, in der sich zumindest die Schullandschaft inklusiv aufstellt. Dabei geht es hier ja noch nicht einmal um behinderte Schüler. Individuelle Förderung ist gefragt, das drückt sich in differenziert gestellten Klausuren ebenso aus, wie in unterstützenden Gesprächen mit Schülern und Eltern. Individuelle Förderpläne helfen dabei, die besonderen Bedürfnisse eines Schülers besser verstehen zu lernen. Wer das als schlimme Mehrarbeit empfindet passt nicht in diese Zeit. Wer aus diesem Grund bessere Noten gibt ist vielleicht einfach nur faul?

21.03.2014 - Antwort 2 auf "daei" | #1 - pejor | #1-2

Da ist sie wieder, die Verteufelung fauler Gymnasiallehrer, … … die sich angeblich dem Mainstream von Inklusion und Förderkonzepten widersetzen und an überholten Selektionsverfahren festhalten. Aber bevor man sich dazu hinreißen lässt, sollte man bitte lesen, wogegen genau z.B. der phv NRW die Stimme erhebt: Nicht gegen mehr Förderung, sondern nur gegen das Übermaß an Bürokratie, mit dem die eigentlich löbliche Absicht in ihr Gegenteil verkehrt wird. Jeder Mensch neigt dazu, sich zur Selbsterhaltung zu hohem Druck zu entziehen. Das weiß gewiss sogar die Schulministerin. Sie erreicht ihr Ziel - weniger Sitzenbleiber - aber eben nicht durch tatsächlich mehr Förderung, sondern eben durch das Gegenteil, nämlich der von ihr zu verantwortenden überbordenden Verwaltungsbürokratie, mit der sie den Schulen Dokumentationspflichten aufgibt, die über das Ziel hinaus schießend kontraproduktiv wirken. Wer deswegen die wohlfeile Lehrerschelte bemüht, verkennt die traurige Wirklichkeit.

11.03.2014
Fleiß-Noten motivieren Schüler
25.03.2014 - Peter J. Reichard

Einsatz und Fleiß s t a t t Leistung belohnen? … … Das darf doch wohl nicht wahr sein: B e i d e s verdient doch wohl Anerkennung. Oder sollte etwa eine leistungsfeindliche Schule als gute Schule gelten? Dass Lehrer dies beherzigen sollten ist so klar wie das Ergebnis der Hattie-Studie, welche die Binsenweisheit zum Forschungsergebnis adelte, dass nämlich die Schulqualität im Wesentlichen vom Lehrer abhänge. Zutreffend ist, das dem Aspekt erzieherisch und pädagogisch förderlichen Handels in der Lehrerausbildung viel zu wenig Beachtung gegeben wird. Und vor dem Hintergrund, dass viele Bundesländer die Lehrerausbildungszeit noch einmal verkürzen, wird die Priorität von Unterrichtsmethoden, Unterrichtsplanung und Medien-Einsatz die Vermittlung pädagogischer Basiskompetenzen noch mehr verdrängen. Verkürzung zieht Verlust an Quantität aber auch an Qualität nach sich, nicht nur bei G8 versus G9. Aber die Schulminister sind wohl nicht lernfähig und nicht darauf bedacht, die Schulqualität im Kern zu verbessern, sondern vorwiegend darauf, gesellschaftspolitische Systemveränderungen im Sinne der regierenden Partei den Schulen überzustülpen. Anpassung und Konsum stehen hoch im Kurs. Persönlichkeitsentwicklung wäre politisch eher unbequem. Natürlich fordert man sie vollmundig, aber man tut nichts dafür. Zu schelten sind nicht die Pädagogen, die seit Generationen Anstrengung, Einsatz und Fleiß wie auch Erfolg loben, um Schüler zu motivieren, sondern die Schulpolitiker, die es schuldig bleiben, dass die dazu erforderlichen Basiskompetenzen in der Lehrerausbildung vermittelt werden.

10.02.2014
Beamtete Lehrer:
Gescheitert, aber unkündbar
12.02.2014, 04:21 - Peter J. Reichard (pejor):
"Sind Lehrer im Angestelltenverhältnis besser?"

Dass Lehrer nicht beamtet sein müssen, … … ist längst Usus. Die Qualität der Lehrer ist jedoch invariant gegenüber dem Beschäftigungsverhältnis. Wer glaubt, angestellte Lehrer seien leichter kündbar, irrt. Spätestens nach 15 Jahren sind auch sie unkündbar. Und eine Probezeit haben auch Lehrer als "Beamte auf Probe". Was hilft: Nur eine bessere Lehrerausbildung. Was gehört unbedingt dazu: Befähigung zur Didaktisierung komplexer Sachverhalte, Methodenkompetenz, Befähigung zu erzieherischem Handeln wie z.B. in "Schule des Bewusstseins" (Persönlichkeitsentwicklung durch bewusstseinsbildende Methoden) beschrieben und auf publicationes.de dokumentiert; vor allem: Begeisterungsfähigkeit (passiv und aktiv) als notwendige Voraussetzung. Bekanntlich leuchtet nämlich keine ausgeblasene Laterne. Die Hattie-Studie erhebt die Binsenweisheit zum Forschungsresultat: Schulerfolg hängt vom Lehrer ab; also ist bessere Lehrerausbildung not-wendig!

07.02.14
"Können wir einen Film gucken"
08.02.2014, 07:26 - Peter J. Reichard

Das Diktat in einer Vertretungsstunde (zumal in Klasse 10) ist … … kein guter Einfall, das bloße Zeigen eines Films ebenso. Es geht doch auch so: "Ihr möchtet am liebsten schon nach Hause. Das geht leider nicht; aber ich habe eine wunderbare Geschichte mit, die ich vorlesen möchte, um mit Euch darüber ins Gespräch zu kommen. Es geht darin um ... - und das ist doch ein Thema, das für euch gewiss aktuell ist." Eine andere Alternative wäre die Schilderung eines Vorfalls, der erzieherisches Eingreifen forderte und die Einladung an die Klasse, mögliche und aus ihrer Sicht wünschenswerte Reaktionen darauf vorzuschlagen und zu diskutieren. Mit ein bisschen Einfalssreichtum und Begeisterungsfähigkeit erreicht man mehr als mit Resignation, oder?

11.02.2014, 12:09 - Antwort von "Kikiboo":

Aber Frau Kurtz ist doch Lehrerin - … … was erwarten Sie denn von der armen, gestressten Frau?

25.3.2014, 16:51- Antwort darauf von Peter J. Reichard:

Zu Diktat oder Filmvorführung gibt es naheliegende Alternativen, … … z.B. Vorlesen eines aktuellen Textes oder Bericht über eine Problemsituation aus dem Schüleralltag mit Diskussion. Einen Schuss Begeisterungsfähigkeit dazu, dann ist der Klagegesang des vor Einfallslosigkeit strotzenden Artikels obsolet.

08.02.2014, 12:30 - publicator

Mit etwas Begeisterungsfähigkeit und Einfallsreichtum … … kann man die unnötigerweise beklagte Situation auflösen. Diktat und Filmvorführung sind gewiss keine guten Lösungen. Eine Deutschlehrerin sollte immer eine spannende Geschichte zum Vorlesen und Diskutieren bei sich haben. Und eine relevante Problem-Situation aus dem Schüleralltag zu erzählen, um darüber mögliche Lösungen mit zugehörigen Erwartungen der Akteure diskutieren zu lassen, ist pädagogisch und lebenskundlich sehr zu empfehlen.

21.01.2014
Lehrerausbildung auf dem Prüfstand
- Wie muss der Lehrer von morgen sein?
21.01.2014, 19:32 - Peter Denker

Ja, Herr Hahnewinkel, allem, was Sie fordern, … … kann ich als erfahrener Pädagoge nur zustimmen. Nur eines haben Sie nicht ausdrücklich erwähnt: Der Lehrerausbildung mangelt es an einem Konzept, die Befähigung zur Persönlichkeitentwicklung (Selbsterziehung und Erziehung) zu vermitteln. Bildung und Unterricht, Inhalte, Methoden und Integrationsaufgaben sind allemal wichtig, haben aber den Lehrer vorrangig als Wissenvermittler und Unterrichtenden im Blick, weniger als Kommunikationspartner und Entwicklungshelfer für Heranwachsende. Erziehung als Bewusstseinsbildung lernen Lehrer in ihrer Ausbildung nicht kennen. Dem versucht z.B. ein auf publicationes.de vorgestelltes Buch abzuhelfen. Die Bildungsapostel unserer Tage vergessen leider, dass in allen Schulgesetzen die Schulen neben dem Bildungsauftrag auch einen Erziehungsauftrag haben. Vielleicht deswegen, weil es so schwer scheint, die Kompetenz zu pädagogischem Handeln zu vermitteln? Oder weil man darüber angeblich so trefflich streiten kann? Wenn Lehrer ihrer Erziehungsaufgabe ausweichen, weil sie darin nicht ausgebildet worden sind, bleiben sie unserer Jungend das Wichtigste schuldig! Schließlich hat Hattie in seiner Studie die pädagogische Binsenweisheit zum Forschungsergebnis geadelt: Beim Schulerfolg kommt es vorrangig auf den guten Lehrer an.

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