Meine Medien

Logo von Peter Denker Hier finden Sie Hinweise
  • auf meine Bücher,
  • meinen YouTube-Kanal und
  • die Historie der Seite publicationes.de.

Historie der Webseite publicationes.de

Die Domain publicationes.de ist nun ohne eigene Inhalte aber mit Umleitungen von Links aus dem Internet und aus meinem E-Book "Schulen brauchen gute Lehrer" reaktiviert, nachdem ich sie mit Aufgabe meiner freiberuflichen Tätigkeit im Juni 2019 abgeschaltet hatte.  Im Juli 2009 hatte ich sie unter dem Autorennamen Peter Denker eingerichtet und bis zum 30.09.2018 als Autorenseite gepflegt. Die Intention der Autorenseite publicationes.de bestand darin, Interesse an meinen beruflichen Erfahrungen, daran anknüpfenden Einsichten und Ansichten sowie insbesondere an meinen beiden Büchern und E-Books zu wecken. Indem dieser freiberuflichen Autorentätigkeit der wirtschaftliche Erfolg trotz Werbung mit der Autorenseite und zahllosen Werbekampagnen versagt blieb, habe ich mit dieser Tätigkeit auch die Seite publicationes.de aufgegeben. Deren relevante Inhalte sind inzwischen in das Menü PUBLIKATIONEN auf dieser Homepage P-J-R.DE übertragen. Der Artikel "Meine Webseiten" enthält einen ausführlichen Bericht über deren Genese und Absichten.

Anderweitig von mir als Peter Denker publizierte Artikel sind über den Menüpunkt "Weblinks" unter "Eigene Berichte" zugänglich.

Nachfolgend eine Zusammenfassung der formalen Entwicklungsschritte der Autorenseite (ab 2012 - in absteigender Folge):

  • Seit dem 1.12.2019 ist die Domain publicationes.de wieder in meinem Besitz, um die im Internet und in meinem E-Book "Schulen brauchen gute Lehrer" darauf gerichteten Links auf die entsprechenden Beiträge in p-j-r.de umzuleiten. Die Einrichtung der diesem Zweck dienlichen Umleitungen ist inzwischen abgeschlossen (07.02.2020). 
  • Mit dem 30.6.2019 ist die Seite publicationes.de vom Netz gegangen. Dafür eingerichtete Umleitungen wurden damit unwirksam.
  • Ab Mai 2018 habe ich begonnen, Artikel von publicationes.de auf p-j-r.de zu transferieren und dabei auf beiden Domains alle Artikel gründlich zu überarbeiten. Dabei wurden Orthografie und Links kotrolliert und das Layout verbessert. CSS-Styles für die Gestaltung von Tabellen und für Absatzformatierungen sind hinzugekommen.
  • Die Dokumentationen der beiden Bücher sind dabei auch inhaltlich neugefasst: Ihre Menüstrukturen sind angeglichen worden, und die zunächst separaten Buchvorstellungen habe ich in die betreffende Dokumentation integriert. Beide Dokumentationen sind über das Menü "Mitteilungen" aufrufbar.
  • Im März 2018 hat Herr Zappe - c/o siehe unten -  die SSL-Zertifizierung für die eigenen Domains durchgeführt und eine Joomla!-Umgebung für p-j-r.de vorbereitet, die inzwischen aktiv ist.
  • Im März und August 2017 haben Herr Zappe und ich sein Template um einige CSS-Definitionen für das Layout erweitert.
  • Im Februar 2018 habe ich Metabeschreibungen überarbeitet und einige bislang fehlende Zählmarken ergänzt.
  • Ende 2017 habe ich damit begonnen, die Kategorielisten der Beiträge mit kleinen Bildern (Thumbnails) zu versehen.
  • Im März 2016 hat Herr Zappe ein von ihm modifiziertes Beez 3 -Template installiert und Joomla! auf Version 3.5 aktualisiert.
  • Im Februar 2016 hat Jürgen Zappe c/o PremiumNet DV-Consulting den Wechsel auf die Joomla! Version 3.4 besorgt.
  • Im Mai 2014 wurden die Bereichsmenüs umgestaltet und die Suchfunktion aktiviert.
  • Im September 2012 erfolgte der Wechsel von Joomla! 1.5 auf die Version 2.5.

© Copyright 2012-2019 by Peter J. Reichard - details:
www.p-j-r.de/allgemeines/copyright


Praktische Pädagogik

Ein YouTube-Kanal für Pädagogen

Im YouTube-Kanal "Praktische Pädagogik" finden Sie eigene Videoclips und Playlisten mit ausgewählten Videos anderer Autoren, die zum Konzept "Erziehung als Bewusstseinsbildung" passen, das in meinen Büchern "Schule des Bewusstseins" und "Schulen brauchen gute Lehrer" dargestellt wird. Eigene Videos stellen das Konzept vor, konkretisieren und veranschaulichen es.

Aufruf


Diesen Kanal können Sie durch Anklicken obiger Abbildung aufrufen, alternativ über den Browser mit folgendem Eintrag: https://www.youtube.com/c/PublicationesDe.

Inhalte

TypTitel (mit Link)UmfangKurzbeschreibung
VideoPeter Denker stellt sich vor 4:12Aktivitäten, Grundlagen und Ziele
VideoSchulen brauchen gute Lehrer 7:05Buchpräsentation
VideoPerspektivwechsel 16:52Präsentation zu einem zentralen Teilkapitel aus "Schulen brauchen gute Lehrer"
Liste Schule des Bewusstseins6 VideosVortrag des Kapitels "Erziehung reflektieren" (5 Teile) und TV-Interview über das Buch
Liste Pädagogische Fundstellen3 VideosRealitätsferner Perspektivwechsel,
Selektive Aufmerksamkeit,
Marshmallow-Test
Liste Prof. Gerald Hüther5 VideosInterviews und Vorträge
Liste Prof. Joachim Bauer2 VideosInterview und Vortrag zu "Selbststeuerung"
Liste Friedemann Schulz von Thun2 Videos"Kommunikationsquadrat" (D. Lohner), "Inneres Team" (FSvT)
Stand: 02.04.2016

Bitte

Unter dem jeweils angeschauten Video bekommenn Sie eine Reihe von Optionen angeboten, die Ihnen offen stehen, wenn Sie ein eigenes Google- oder YouTube-Konto haben. Bei deren Anklicken werden Sie gebeten, sich auf ihrem Konto anzumelden, sofern Sie es nicht schon sind. Folgende Möglichkeiten haben Sie:
  1. Durch Anklicken des Buttons "Abonnieren" öffnet sich ein Menü, in dem Sie durch Setzen des Hakens bestätigen, dass Sie alle Mitteilungen zu diesem Kanal erhalten möchten und eintragen können, auf welchem Wege (Mobilgerät oder E-Mail) Sie diese Benachrichtigungen empfangen möchten. -
    Keine Angst: Sie haben von der mir leistbaren Aktivität kein Übermaß an Nachrichten zu erwarten.

  2. Durch Anklicken von "Hinzufügen" können Sie das Video einer eigenen Playlist Ihres Kontos hinzufügen; mit "Teilen" bieten sich Ihnen drei Optionen:
    • "Teilen" des Videos mit Ihrem Kommentar auf einer SocialMedia-Plattform über Ihren dortigen Account,
    • "Einbetten" des Videos auf Ihrer eigenen Homepage mittels des angezeigten HTML-Codes bzw.
    • "E-Mail" mit einer auf das Video hinweisenden Nachricht von Ihrem Google-Mail-Account aus an einen oder mehrere Adressaten versenden.

  3. Durch Anklicken von "Daumen hoch" tun Sie Ihr Gefallen kund, mit "Daumen runter" Ihr Missfallen.
Mit jeder dieser Optionen steigern Sie die Publizität meines Kanals bzw. des betreffenden Videos. Darum möchte ich Sie mit Blick auf die von mir aus werbefrei gehaltenen Angebote herzlich bitten.

 


© Copyright 2016-2018 by Peter J. Reichard - details:
www.p-j-r.de/allgemeines/copyright



Schulen brauchen gute Lehrer

 

 

DOKUMENTATION zu Buch und E-Book

Die Dokumentation dieses Buches
ist gegliedert nach folgendem

HAUPTMENÜ:
1. Überblick
2. Inhalt
3. Leseprobe / Bestellung
4.1 Änderungen in der Neuauflage
4.2 Besonderheiten des E-Books
5. Resonanzen
6. Diskussion
7. Korrigenda
Verlag BoD (Books on Demand), Norderstedt
Bestelldaten
Am Ende jedes Abschnitts verweist ein Link zurück auf dieses Hauptmenü.

1. Überblick: "Schulen brauchen gute Lehrer"

1.1 Präsentation 1.2 Genese & Grundlage 1.3 Zweckbestimmung
1.4 Konzeption 1.5 Nutzen 1.6 Drucksachen

Mit einem 6-minütigen YouTube-Videoclip stellt der Autor Ihnen das Buch persönlich vor.

Durch Anklicken des Bildes öffnet sich der Clip in einem separaten Browserfenster.
Alternativ kann er auch über seine Adresse https://youtu.be/UKz5sbAxMRc aufgerufen werden.

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1.2 Präsentation 1.2 Genese & Grundlage 1.3 Zweckbestimmung
1.4 Konzeption 1.5 Nutzen 1.6 Drucksachen

Erzieherische Fähigkeiten werden in der Lehrerausbildung viel weniger vermittelt als die zum Unterrichten gehörigen. Genau auf die pädagogische Kompetenz aber kommt es an, damit Lehrer bei ihren Schülern gut "ankommen". Statt die Lücke der Lehrerausbildung zu beklagen, füllt sie dieses Buch praxisnah und verständlich:

Das Buch "Schulen brauchen gute Lehrer" beruht auf dem Konzept "Erziehung als Bewusstseinsbildung", das aus Erfahrungen und Einsichten des Autors in vielfältigen Tätigkeitsfeldern erwachsen ist, in denen er Schulen unter verschiedensten Blickwinkeln erlebt und mitgestaltet hat. Dieses Konzept konkretisiert das Buch "Schule des Bewusstseins" erzählerisch anhand von Episoden aus dem Schulalltag. Dessen Dokumentation findet sich auf Schule des Bewusstseins.

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1.1 Präsentation 1.2 Genese & Grundlage 1.3 Zweckbestimmung
1.4 Konzeption 1.5 Nutzen 1.6 Drucksachen

Das Buch "Schulen brauchen gute Lehrer" gibt als Verhaltens-Ratgeber für den Umgang mit sich selbst, mit Schülern, Eltern, Kollegen und Vorgesetzten dazu praktische Anregungen, Tipps und Übungen. Angehende Lehrer veranlasst es zudem, anhand von Warnungen zu prüfen, ob sie sich den Anforderungen des Lehrerberufs gewachsen fühlen können. 2017 ist es neu aufgelegt worden, um es auch als E-Book verfügbar zu machen.

Das Buch ist ein Pädagogischer Leitfaden der "Entwicklungshilfe" zu Persönlichkeiten. Durch Bewusstseinsbildung trägt es dazu bei, die pädagogische Kompetenz von Lehrern zu fördern, und ist ihnen behilflich, die Herausforderungen des Schulalltags zu meistern. Dafür wird die Fähigkeit des Lehrers angesprochen, seine Einstellungen, seine Emotionen und sein Verhalten kontrollieren und steuern zu können. Dazu gehört, dass er Eigenschaften reflektiert und Verhaltensweisen einübt, die ihn als Lehrerpersönlichkeit auszeichnen. Es sind dies die gleichen Persönlichkeitsmerkmale, bei deren Entwicklung er seinen Schülern behilflich sein soll. Er kann sie beispielsweise nur begeistern, wenn er selbst begeisterungsfähig ist. Ganz ähnlich verhält es sich mit Geduld, Ausdauer, Kritikfähigkeit, dem pädagogischen Optimismus und vielerlei weiteren Fähigkeiten, die zum guten Umgang mit sich selbst und Anderen gehören.

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1.1 Präsentation 1.2 Genese & Grundlage 1.3 Zweckbestimmung
1.4 Konzeption 1.5 Nutzen 1.6 Drucksachen

Zum Konzept von Erziehung als Bewusstseinsbildung gehören dazu passende Methoden wie zum Beispiel Perspektivwechsel, Umdeutung, Übertragung, Folgenabschätzung, Balance und erweiterte Wiedergutmachung. Auch bewusstes und einfühlsames Wahrnehmen, bedächtiges Deuten, symmetrische Kommunikation und Emotionale Intelligenz gehören dazu.

Die pädagogische Grundeinstellung des Lehrers soll seine Schüler spüren lassen, ihm wertvoll und wichtig zu sein. Seine pädagogische Aufgabe ist Entwicklungshilfe zu deren Persönlichkeitsbildung. Frei und verantwortlich sollen sie handeln können, indem sie lernen und üben, gut mit sich, mit andern und der Umwelt umzugehen. Die pädagogische Kompetenz des Lehrers gibt den Schülern und Eltern dazu Orientierung, den Kollegen und Vorgesetzten Unterstützung.

Eine Vielzahl von Überlegungen, Tipps und Übungen bieten anhand von Beispielen aus dem Schulalltag wirklichkeitsnahe und praxisbewährte Entwicklungshilfe für Lehrer. Dazu gehört auch die Frage der Eignung für den Lehrerberuf, über die einige Warnungen zur kritischen Selbstprüfung anleiten.

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1.1 Präsentation 1.2 Genese & Grundlage 1.3 Zweckbestimmung
1.4 Konzeption 1.5 Nutzen 1.6 Drucksachen

Auch Nichtpädagogen bietet das Buch nützliche Tipps für das eigene Verhalten. Die Beispiele aus dem Schulalltag sind jedem aus Erinnerung an die eigene Schulzeit eingängig. Prinzipien werden damit veranschaulicht, die im Umgang mit sich selbst, mit Kunden, Mitarbeitern und mit Chefs leicht übertragbar sind, so auch für das Miteinander von Partnern und Familienangehörigen. Damit kann man sich aus dem Gefühl von Unterlegenheit oder Hilflosigkeit befreien. Denn Perspektivwechsel eröffnet allemal neue Handlungsmöglichkeiten. Das ist der Schlüssel, mit dem man von problem-haften Empfinden und Denken zu lösungsorientiertem Denken und Handeln gelangen kann: "Was geht trotzdem?" und "Was tut mein Gegenüber wichtiges für sich?" sind Leitfragen, die aus Leid herausführen.

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1.1 Präsentation 1.2 Genese & Grundlage 1.3 Zweckbestimmung
1.4 Konzeption 1.5 Nutzen 1.6 Drucksachen

Ausdruckbare Informationsmittel zum Buch finden sich unter folgenden Links:

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2. Inhalt

Nachfolgendes "Menü BUCHINHALT" enthält Links zu den Beschreibungen der einzelnen Kapitel des Buches. Nach jeder Beschreibung führt ein Link "→ zum Menü BUCHINHALT" hierher zurück.

Menü BUCHINHALT
Vorwort Das Anliegen des Buches
Kapitel 1: Umgang der LEHRER
mit sich selbst (und anderen)
Kapitel 2: Umgang mit SCHÜLERN
Kapitel 3: Umgang mit ELTERN
Kapitel 4: Umgang mit KOLLEGEN
Kapitel 5: Umgang mit Vorgesetzten
Anhang Anlagen, Tipps, Index u.a.

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Vorwort

Worauf es in diesem Buch - und in Schulen - ankommt, welche Leitgedanken ihm zugrunde liegen, seine Verwendbarkeit als "Werkzeugkasten", seine Adressaten, die verwendeten Sprechweisen, wovon es nicht handelt und das zugrundeliegende Menschenbild werden im Vorwort behandelt.

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2.1 Kapitel 1 - Umgang mit sich selbst (und anderen)

In diesem Kapitel geht es um Motive, Erwartungen, Eigenschaften, Einstellungen und Verhaltensweisen, die Lehrerpersönlichkeit befähigen, den Anforderungen des Lehrerberufs gewachsen zu sein.

Zu Anfang (Kap. 1.1 ab S. 11) ist von Anforderungen und Besonderheiten des Lehrerberufs die Rede, um Lehrer anzuregen, sich ihre eigenen Motive und Erwartungen bewusst zu machen. Das Nachdenken darüber wird wirklichkeitsfremde Träume und Wunschgedanken als solche erkennbar machen und die Tragfähigkeit unterschiedlicher Beweggründe beleuchten.

Daran anschließend (Kap. 1.2 ab S. 29) wird ein erster Selbsttest angeboten, der die Leser spontane Verhaltensweisen in schulalltäglichen Situationen auswählen und anschließend bedenken lässt. Die Beispiele drehen sich um Selbstbeherrschung, Geduld, Hilfsbereitschaft, Wahrhaftigkeit, Pünktlichkeit, Selbstsicherheit und Zuverlässigkeit.

Kap. 1.3 (ab S. 41): Ein vielseitiges, nützliches und wirksames Mittel für ein vom Bewusstsein gesteuertes Verhalten ist die Fähigkeit, Sachverhalte, Ereignisse und Stimmungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten, nämlich der Perspektivwechsel. Er ist z.B. der Schlüssel zur Selbstbeherrschung

Das anschließende Kap. 1.4 "Balance und Augenmaß" (ab S. 56) behandelt die pädagogische Grundeinstellung und das Lehrerverhalten, speziell Beharrlichkeit, Gerechtigkeit und Augenmaß.

In Kap. 1.5 (ab S. 65) geht es darum, mit eigenen Empfindungen und denen anderer "intelligent" umgehen zu können, ein Vorkommnis oder Verhalten aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, um es unterschiedlich bewerten oder umdeuten zu können, und um die Fähigkeit, mit Gefühlen gut umgehen zu können.

Das Kapitel 1.6 (ab S. 83) ist der Geduld und der Gelassenheit gewidmet und erklärt, was unter Resilienz zu verstehen ist.

Im Kap. 1.7 (ab S. 93) geht es mit Gefühlen und dem "Inneren Team" auch darum, sowohl für sich selbst als auch für andere Mitgefühl zu entwickeln, außerdem um den Umgang mit tragischen Ereignissen sowie um Sympathie und Antipathie, d.h. um Zu- und Abneigung.

Kap. 1.8 (ab S. 105) "Über die Kommunikation" ist ein - wenn nicht das - zentrale Kapitel für die pädagogische Kompetenz des Lehrers. Darin wird neben Beispielen zur Theorie und zu Modellen von Friedemann Schulz von Thun auch der Einfluss von ICH-Zuständen beim Senden bzw. Empfan¬gen von Botschaften kurz dargestellt. Daran schließen sich Tipps zum Zuhören und Vortragen an.

Im abschließenden Kap. 1.9 (ab S. 137) geht es darum, worauf zu achten für Lehrer wichtig ist, um bei ihren Schülern "gut anzukommen" und ihnen Orientierung zu geben, z.B. auch hinsichtlich der Werte Bescheidenheit und Zufriedenheit.

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2.2 Kapitel 2 - Umgang mit SCHÜLERN

In diesem Kapitel geht es um Motive, Erwartungen, Eigenschaften, Einstellungen und Verhaltensweisen von Schülern, denen Lehrer begegnen, und wie damit verständnisvoll und kompetent umzugehen ist. Lehrer möchten damit eine vertrauensvolle Beziehung zu ihnen aufbauen und erhalten sowie deren Persönlichkeitsentwicklung wirksam fördern.

Kap. 2.1 (ab S. 153) stellt Ihnen zu Anfang typische Schülerverhaltensweisen vor, um deren Motive und Erwartungen bewusst zu machen. Deren Reflexion befähigt dazu, eigene Beobachtungen zu deuten und angemessen damit umzugehen.

In Kap. 2.2 (ab S. 165) wird den Lesern wieder ein Selbsttest angeboten, der sie spontane Reaktionen auf schulalltägliche Situationen auswählen und bedenken lässt. Dabei geht es um das Erfassen und Lernen der Schülernamen, das Herstellen von Ruhe, das Zulassen von Erschöpfung, um Verspätungen, Kummer, eine Schülerbeschwerde, Kritik und Fehler sowie um Gewalt und schließlich auch um Humor und Schlagfertigkeit.

Kap. 2.3 (ab S. 180) handelt vom Lernen von Schülernamen, von der Anrede, Fotos, Sitzplan, Platznummern, vom "guten Ton", vom Grüßen und Handgeben.

Kap. 2.4 (ab S. 193) betrachtet den Einfluss von Lernbedingungen wie Pünktlichkeit, Versäumnisse, Stimmungen, insbesondere Kummer, Konzentration, Ermutigung, Lob und Tadel, Fehler und Kritik.

Freiheit und Verantwortung gelten als wichtigstes Ziel der Erziehung als Bewusstseinsbildung. Wofür Verantwortung zu übernehmen ist und wie mit Grenzüberschreitungen umgegangen werden kann, davon handelt Kap. 2.5 (ab S. 217) über das Schülerverhalten.

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2.3 Kapitel 3 - Umgang mit ELTERN

In diesem Kapitel geht es darum, was Eltern erwarten und was man von ihnen erwarten bzw. ihnen anbieten kann, um dem gemeinsamen Erziehungsauftrag inhaltlich und methodisch möglichst wirkungsvoll nachzukommen.

In Kap. 3.1 (ab S. 237) "Elternerwartungen" wird aufgelistet, was alle Eltern sich für das Wohl ihres Kindes wünschen und in welchen Erwartungen Eltern sich durchaus sehr stark unterscheiden. Womit Eltern die Schule und die pädagogische Arbeit der Lehrer engagiert unterstützen können, sowie Möglichkeiten und Grenzen der Mitwirkung kommen in diesem Kapitel zur Sprache.

Der Selbsttest in Kap. 3.2 (ab S. 241) betrifft konkrete Situationen, in denen elterliches Verhalten dem Lehrer aufgibt, geschickt und überzeugend damit umzugehen. Dazu gehören Wünsche zur Sitzordnung, Verweigerung der Kostenübernahme einer Exkursion, mangelnde Kooperationsbereitschaft, Abwehr einer Beratung, Ablehnung der Schadenshaftung, ungute Kommunikation, Nichterscheinen zu Sprechtagen und Elternabenden oder Klagen über zu schwere Schultaschen.
Die Erläuterungen nach dem Test beginnen mit einer Beschreibung, wie Eltern von ihren Kindern "informiert" werden. Daran schließt sich eine Analyse der Vor- und Nachteile der zur Wahl gestellten Lehrerverhaltensweisen an.

Kap. 3.3 "Elternabende" (ab S. 252) geht auf deren Zweck ein, auf mögliche Themen, die Tagesordnung, Stimmungen und den äußeren Rahmen von Elternabenden. Im Hinblick auf eine möglichst gute Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus kommt diesem Kapitel ausschlaggebende Bedeutung zu. Auch der erzieherische Umgang aller Eltern mit ihren Kindern wird dabei diskutiert.
Indem die schulischen Absichten und Methoden den Eltern verständlich erklärt werden, kann deren Fähigkeit gestärkt werden, sich pädagogisch geschickt zu verhalten.

Kap. 3.4 "Gespräche mit Eltern" (ab S. 261) greift Sprechtagssituationen auf, in denen es um das Kennenlernen des Lehrers, un um Erfolgsaussichten des Kindes und dessen Befindlichkeit geht. Als Sonderfall kommt zur Sprache, dass Eltern den Lehrer zusammen mit einem Rechtsanwalt aufsuchen. Gesichtspunkte und Möglichkeiten der Erreichbarkeit des Lehrers für Eltern, bei eventuellen Hausbesuchen und bei Vorliegen persönlicher Beziehungen zu Eltern werden dargestellt. Abschließend gibt es Tipps, mit deren Hilfe Lehrer Beschwerden vorbeugen und ihnen notfalls begegnen können.

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2.4 Kapitel 4 - Umgang mit KOLLEGEN

Dieses Kapitel kann Lehrern behilflich sein, sich auf den Umgang mit einem für Sie neuen Kollegium einzustellen.

Kap. 4.1 "Lehrertypen" (ab S. 271) beschreibt Lehrer, bei denen bestimmte Eigenschaften wie Pflichterfüllung, Kritikfähigkeit, Innovationsbereitschaft, Ehrgeiz und Kooperationsbereitschaft unterschiedlich ausgeprägt sind. Die Aufmerksamkeit darauf zu richten, kann helfen, Kollegen zu finden, mit denen man gern zusammenarbeiten möchte.

Kap. 4.2 "Selbsttest 4" (ab S. 275) stellt typische Situationen vor, denen man im Kollegium begegnen kann, um darüber nachzudenken, wie man damit gut umgehen kann. Die anschließenden Erläuterungen geben Tipps dazu.

Kap. 4.3 beschreibt (ab S. 291) die Umstände der Ankunft in einem neuen Kollegium, der dem Neuling womöglich aufgegebenen "Bewährung", Möglichkeiten der Kooperation, die Kommunikation in der Gemeinschaft und Strategien, die helfen können, für eigene Vorstellungen Zustimmung zu erlangen.

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2.5 Kapitel 5 - Umgang mit Vorgesetzten

Dieses Kapitel verzichtet auf einen Selbsttest. Es erklärt zu jeder der drei Stufen von Vorgesetzten bzw. zu den in deren Auftrag Tätigen,

  • deren Bedeutung für Lehrer,
  • welchen Verhaltensweisen man dort begegnen kann und
  • was in konkreten Situationen am besten zu beachten ist.

In Kap. 5.1 (ab S. 301) geht es um die Bewerbung, Vorstellung und spätere Zusammenarbeit des Lehrers mit dem Schulleiter.

Kap. 5.2 streift (ab S. 310) die wenigen für den "normalen Lehrer" möglichen Berührungspunkte mit der Institution Schulträger und mit dem von ihm eingesetzten Personal (Sekretariat, Hausmeister, Reinigungskräfte).

Für den Umgang mit der für Ihr Beschäftigungsverhältnis zuständigen Schulbehörde beschränkt sich Kap. 5.3 (ab S. 315) auf Tipps zur Lehrer-Personalakte, zur Korrespondenz und der Einhaltung des "Dienstwegs", Widerspruchsverfahren, Dienstaufsichtsbeschwerden (gegen den Lehrer oder von ihm über Vorgesetzte) und einen Fall, in dem der Lehrer gewiss anwaltliche Hilfe braucht.

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Anhang

Der Abschnitt "Anlagen" enthält für den Schulalltag des Lehrers nützliche Formulare und Verfahrenshinweise.

Eine Liste der Bücher und Medien, die in diesem Buch erwähnt sind oder in thematischem Zusammenhang damit stehen, eine Übersicht über verwendete Abkürzungen und Hinweise zur Diskussion von Fragen an den Autor schließen sich an.

Das überaus umfangreiche, aufwändig strukturierte und im E-Book mit zielführenden Links versehene Stichwortverzeichnis unterstützt das unterbrochene oder wiederholte Lesen im Buch, also seinen Nutzen als "Werkzeugkasten".

Mit dem Dank an Unterstützer des Autors und Hinweisen auf seine übrigen Publikationen schließt das Buch.

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3. Leseprobe / Bestellung

Der BoD-Buchshop hat für das Buch "Schulen brauchen gute Lehrer" eine Seite eingerichtet, über die sowohl eine Leseprobe aufgerufen als auch eine Bestellung für Buch und / oder zugehöriges E-Book *) online und (in D) portofrei aufgegeben werden kann. Die betreffende Seite lässt sich mit Anklicken des folgenden Logos aufrufen:

BoD-Bookshop-Logo

Das gedruckte Buch kann außerdem in jeder Buchhandlung und im Online-Buchhandel, das E-Book nur online bestellt werden. Nachfolgend die Bestelldaten:

Form ISBN Preis (in D)
Paperback
17 x 22 cm, 364 Seiten
978-3-7448-7384-0 13,95 €
E-Book (ePub) 2,4 MB 978-3-7448-3231-1 8,99 €

 

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4. Neuauflage mit E-Book

4.1 Änderungen in der Neuauflage

Die aufwendigste Änderung gegenüber der 1. Auflage (2015) betrifft das Stichwortverzeichnis: Es wurde erweitert (z.B. um Redundanzen und eine Liste von QR-Codes), strukturell überarbeitet, stärker untergliedert und hinter den Anhang an das Buchende verschoben. Es enthält nun auch namentliche Verweise auf verwandte Indexeinträge. Dadurch ist der Umfang des Stichwortverzeichnisses um 5 Seiten (auf 17) angewachsen. Außerdem sind in der Neuauflage (2017) alle Verweise - sowohl im Text, in Fußnoten als auch im Stichwortverzeichnis - als Hyperlinks ausgeführt. Damit lassen sich alle (mehr als 3000) Verweise in der elektronischen Fassung des Buches (E-Book) interaktiv nutzen. Ein Klick führt zu der Verweisstelle, ein Klick auf das "Zurück"-Symbol - unter Windows: [Alt]+[Linkspfeil] - wieder an die Stelle, von der aus der Link angeklickt wurde.

Bei dieser Überarbeitung sind auch einige Verweise auf Medien hinzugekommen. QR-Codes auf Internet-Quellen sind ergänzt und aktualisiert. Fußnoten mit Links sind so erweitert worden, dass auch der Inhalt des Verweises angedeutet wird. Die Titel der Abbildungen sind mit Rücksicht auf entsprechende Links vom Fuß zum Kopf der Abbildungen verlagert.

Auch im Text sind einige Formulierungen präzisiert und um Hinweise ergänzt worden sowie Schreibfehler der Erstauflage berichtigt. Leserkritik hat den Autor veranlasst, für den Buchdruck nun doch Blocksatz zu verwenden. Nach wie vor schließt aber jede Seite im gedruckten Buch mit einem Satzende. Außerdem sind die meisten in der Erstauflage im Fließtext fettgedruckten Wörter der angenehmeren Optik wegen jetzt - wie betonte Wörter - kursiv gesetzt.

Dem Inhalt nach entspricht die Neuauflage der ursprünglichen. Sogar die Seiten-Nummerierung ist weitgehend erhalten geblieben; nötig gewordene Text-Verschiebungen beschränken sich auf höchstens eine Seite. Unverändert sind damit selbstverständlich die Leitgedanken und das pädagogische Konzept dieses Verhaltensratgebers, der den Lesern Lesefreude und "Entwicklungshilfe" für den Umgang mit sich und andern bietet - und in der Folge hoffentlich auch unserem Schulwesen und damit unserer Gesellschaft.

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4.2 Besonderheiten des E-Books

Für Buch und E-Book sind fast 4000 Textmarken und Querverweise angelegt, die im gedruckten Buch nur als Seitenzahl-Verweise, hier im E-Book aber als Hyperlinks interaktiv nutzbar sind. Das E-Book bietet also gegenüber dem gedruckten Buch einen deutlichen Mehrwert. Dabei ist dieses E-Book so konzipiert, dass es parallel zur gedruckten Buchausgabe verwendet werden kann. Zu diesem Zweck sind die Verweise nicht nur durch inhaltlich bestimmte Links, sondern auch noch durch - ebenfalls als Hyperlinks nutzbare - Seitenzahl-Angaben realisiert, die sich auf die gedruckte Ausgabe beziehen und im Text durchgehend kursiv gesetzt sind.

Im E-Book sind alle Verweise (numerische wie textliche) als Hyperlinks eingerichtet und nutzbar. Weil im gedruckten Buch die meisten der 282 Fußnoten auch Verweise enthalten, mussten sie für das E-Book in übereinstimmend nummerierte "Notizen" umgewandelt werden. Diese werden - an gleicher "Stelle" wie im Printbuch - hier als Tabellen dargestellt. Darin bestehende Links und QR-Codes werden darin nicht nur angezeigt, sondern sie sind auch interaktiv nutzbar.

Genau da, wo sich im Buch-Text die Fußnoten-Nummern befinden, sind im E-Book die gleichen Nummern - aufrecht in eckige Klammern gesetzt - als Links zu der Notiz mit eben dieser Nummer eingerichtet. Die Nummer einer Notiz, die auch von einer anderen Seite her verlinkt ist, wird mit dem Textabschnitt auf der gleichen Seite verlinkt, zu dem diese Notiz gehört.

Damit das E-Book die parallele Nutzung zum gedruckten Buch - gleich welcher Ausgabe - unterstützt, sind an allen Seitenenden des Buches, an denen Notizen vorhanden sind, im E-Book gelbe Trenn-Balken eingefügt. Deren Aufbau veranschaulicht die folgende Abbildung:

Zur leichteren Handhabung ist dem umfangreichen Stichwortverzeichnis ein Indexmenü zu den Anfangsbuchstaben der Stichworte vorangestellt:

Auch das Stichwortverzeichnis ist entsprechend der Paginierung im gedruckten Buch mit gelben Index-Trennstreifen versehen. Darin stellen die Seitenzahlen am linken Rand wieder den Bezug zum gedruckten Buch her. Im mittleren Feld sind die beiden Anfangsbuchstaben des ersten und letzten Stichworts auf der voraufgehenden Seite (links vom Schrägstrich) und der nächsten Seite (rechts vom Schrägstrich) angegeben. Rechts außen ist In jedem Index-Trennstreifen ein Link angefügt, der zum Index-Menü zurückführt; die folgende Abbildung zeigt ein Beispiel:

Innerhalb der Stichwortliste sind Leitbegriffe fett und linksbündig dargestellt, Unterbegriffe etwas kleiner, nicht fett und eingerückt. Daneben als Links erkennbare Seiten-Nummern führen zum Anfang des Textabschnitts, in dem das betreffende Stichwort vorkommt.

  • Kursive Seitennummern im Index betreffen Überschriften.
  • Fettgedruckte Nummern markieren Stellen mit besonderer Aussagekraft.
  • Wörter im Nummernbereich beinhalten jeweils einen Link auf das gleichlautende Stichwort innerhalb des Stichwortverzeichnisses.

Wie im gedruckten Buch sind auch im E-Book die Listen der Abbildungen, Personen, QR-Codes, Selbsttest, Übungen und Warnungen in das Stichwortverzeichnis integriert.

Auf diese Weise soll das Buch den größtmöglichen Nutzen als "Werkzeugkasten" zum wiederholten Gebrauch und Arbeiten mit Suchbegriffen entfalten!

Bestellmöglichkeit: s. Abschnitt 3.

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5. Resonanzen

5.1 Zeitungsberichte über das Buch und seinen Autor

Einen pädagogischen Ratgeber
hat Peter J. Reichard aus Ober-Ramstadt geschrieben.
Foto: Guido Schiek

 

Im Darmstädter Echo vom 03.09.2015 erschien ein Artikel von Elke Lipp unter dem Titel "Hilfe für Lehrer und Schüler".

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5.2 Rezensionen und Interviews

Helga König
- Journalistin und Bloggerin - hat ein Interview über meine Ansichten und Intentionen als Autor von pädagogischen Publikationen geführt und in ihrem Blog "Begegnungen mit Menschenfreunden im Netz" veröffentlicht.

Zuvor ist schon eine ausführliche Rezension des Buches "Schulen brauchen gute Lehrer" in ihrem Blog "Philosophie, Psychologie, Pädagogik - Buch, Kultur und Lifestyle" erschienen, die das Buch als "sehr empfehlenswert" herausstellt.

Außerdem hat Helga König ein aspektreiches Gespräch über dieses Buch in ihrem Blog "Interviews mit Autoren" publiziert.

Bei BoD - Books on Demand hat Helga König außerdem folgende Kurzfassung ihrer Rezension hinterlegt:

***** "Der Autor dieses Buches, Peter Denker, hat Schulen aus unterschiedlichen Perspektiven kennengelernt und benennt diese auch: Abiturient, Lehramtsstudent, Praktikant, Referendar, Vater von drei Kindern, Gymnasiallehrer, Fortbildungsmoderator für "Schulentwicklung", Schulaufsichtsbeamter, Schulleiter und Autor von pädagogischen Publikationen.

Geschrieben hat er das Werk für angehende - einschließlich "Seiteneinsteiger"- als auch für gestandene Lehrkräfte. Dabei möchte er angehenden Lehrkräften das Buch nicht zuletzt als Entscheidungshilfe für oder gegen diesen Beruf an die Hand geben. Das halte ich für sehr wichtig, denn oft ist es Lehramtsstudenten nicht wirklich klar, was auf sie später mal zukommt, wenn sie ihr Studium beginnen. ..."


Heike Holz
- Mentaltrainerin und Expertin für ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung, hat bei amazon und BoD folgende Rezension veröffentlicht:

Als pensionierter Direktor eines Gymnasiums gelingt es dem Autor, sein sehr umfassendes Expertenwissen auf eine verständliche, eingängige Art in diesem Buch ausführlich darzulegen. Seine große Erfahrung und Weisheit ist in den Inhalten deutlich spürbar.
Peter Denker vermittelt sehr anschaulich, wie wichtig der positive, wertschätzende Umgang mit den Schülern, den Kollegen/Chefs und den Eltern ist. Lehrer sein ist nicht einfach ein Beruf, sondern eine Berufung - wer mit Kindern arbeitet, sollte es aus vollen Herzen tun, wertschätzend und achtsam.
Mich begeistert dieser Ratgeber, da er den Beruf des Lehrers aus ganz verschiedenen Perspektiven beleuchtet und zahlreiche Aspekte ausführt. Auf klare, übersichtliche Weise sind die Inhalte dargestellt - so macht es Spaß, sich dieser Lektüre zu widmen und sich damit auseinanderzusetzen.
Fazit: Ein gut lesbarer, leicht verständlicher Ratgeber, der zur "Basislektüre" eines Lehrers zählen sollte.


"Lernwelt Österreich"
- eine Initiative von Prof. Gerald Hüther und
Peter Schipek - hat auf ihrer Internetseite zu "Schulen brauchen gute Lehrer" unter literatur » schule einen Hinweis und eine ausführliche Beschreibung publiziert.

 


Sabine Gessenich und
Prof. Dr. Eckhard Freyer
haben über das Buch
"Schulen brauchen gute Lehrer"
eine lesenswerte Rezension (in Deutsch und Englisch) auf "Ein-Sichten - Rezensionen" publiziert.

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5.3 Rückmeldungen namhafter Leser des Buches

Sabine Gessenich
- Lernberaterin und aktiv als Trusted Advisor beim Diplomatic Council Otto Schell Institut - hat nach Lektüre der beiden Bücher und einer persönlichen Begegnung am 29.06.2018 gepostet:

Inspirierendes Gespräch mit dem früheren Schulleiter und Buchautor Peter J. Reichard (alias Peter Denker) über die Wichtigkeit der Vermittlung von mehr pädagogischer Kompetenz und Stärkung der Persönlichkeit in der Lehrerausbildung.

Das Buch 'Schulen brauchen gute Lehrer' begeistert mich mit seinen Überlegungen, Tipps, Übungen, Beispielen aus dem Schulalltag sowie Selbsttests. Was mich besonders freut: Eine weiterführende Zusammenarbeit in Bezug auf eine mögliche Vortragsreihe zum Thema bewusstseinsbildende Methoden in der Erziehung ist seit gestern in Planung.


Dr. Martin R. Textor
- Leiter des Instituts für Pädagogik und Zukunftsforschung in Würzburg - hat gratuliert:

"Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem neuen Buch! Ich halte es für ein sehr wichtiges Werk. Schon während meines Studiums der Pädagogik in den 1970er Jahren wurde die Lehrerausbildung stark kritisiert - und meinem Eindruck nach hat sich seitdem wenig verbessert. So wundert es mich nicht, dass Lehrer/innen sich kaum an den Veröffentlichungen von Professor/innen orientieren oder sich von diesen fortbilden lassen. Dementsprechend haben Bücher wie das Ihrige eine große Bedeutung, denn sie verdeutlichen Lehrer/innen, was wirklich für die pädagogische Arbeit mit Kindern bzw. Jugendlichen wichtig ist."


Prof. Dr. Rainer Winkel, M.A.
- Schulpädagoge und Schriftsteller - meint:

"Das neue Buch von Peter Denker 'Schulen brauchen gute Lehrer' ist ein fundierter schulpädagogischer Ratgeber und ein mitreißend geschriebenes Handbuch zur Verwirklichung guten Unterrichts, sich selbst steuernder Schüler sowie akzeptabler Schulen. Es gehört vor allem in die Hände von Lehramtsstudenten und Referendaren - angeleitet freilich von Hochschullehrern, Seminarleitern und solchen Rektoren, denen die Verbesserung der Schulen zur zentralen Aufgabe geworden ist."


Arnulf Zitelmann
- Jugendbuchautor, Theologe und Pädagoge - hat kommentiert:

"Dieses Buch musste geschrieben werden, denn derartiges gibt es noch nicht, und es ist wahrhaft gelungen!
Mich beeindruckt zunächst einfach der überreiche Erfahrungsschatz. Aus jeder Zeile spricht der pädagogische Praktiker, der dem pädagogischen Eros von Platon seine Reverenz erweist. Mir gefällt sehr, wie der "liebe Leser" mit ins Boot geholt wird. Mit ihm wird auf "Augenhöhe" verhandelt, ohne besserwisserisch zu wirken, oder, was noch ärger wäre, ohne sich den Lesern anzudienen. Kein falscher Zungenschlag begegnet mir in diesem Buch auf über dreihundert Seiten!

Und ich teile von Herzen die grundlegende Anforderung an einen pädagogischen Mentor: Man muss mit sich selbst in guter Gesellschaft sein, wenn man den Schülern ein guter Lernbegleiter sein will. Wie ich selbst lernen muss und darf, mich mit meinen Unzulänglichkeiten dennoch fraglos annehmen zu können, so soll und muss ich auch einen Schüler als meinen "Nächsten lieben wie mich selbst". Schon in den einleitenden Passagen des Buchs wird dies überzeugend dargestellt.

Aus dieser Prämisse ergibt sich wie von selbst der kategorische Imperativ für den Pädagogen, immer wieder darauf zu sehen, "was trotzdem noch geht". Dieser Imperativ wird zu einer Wünschelrute in der Hand des Lehrers verwandelt, seine Schüler an ihre verborgenen seelischen Potentiale heranzuführen, auf immer neuen Wegen Freude am Lernen zu finden. Wobei sehr zu Recht hervorgehoben wird, dass der Lehrer selbst nicht aufhören darf, als Lehrender mit seinen Schülern zusammen das Lernen zu lernen. Das wird den Lesern sehr eindringlich vor Augen gestellt.

Ich freue mich auch sehr an den zahllosen Praxisdetails der Texte. Es ist in der Tat wichtig, auf notwendige Pünktlichkeit, sichere Verlässlichkeit und auf die persönliche Contenance des Lehrers im Schulbetrieb hinzuweisen. Das geschieht mit dem Buch überaus anschaulich, bis zum Gel im Haar, den Austausch von Grüßen und bis hin zu dem Durchleben gemeinsamer Trauer und Betroffenheit in der Schulgemeinde. Alles in dem Buch hat Hand und Fuß, abgesichert durch langjährige Erfahrung als Lehrer und Schulleiter. Den Referendaren werden diese Texte jedoch ganz gewiss von besonderem Nutzen sein. Gerade sie werden solche Ratschläge dankbar lesen und sich zu eigen machen. Solche praxiserprobte, theorieunterfütterte Hilfestellung findet er vermutlich doch nicht im pädagogischen Seminarbetrieb! Darum wünsche ich dem Buch viele Leser! Zum Besten unseres Schulwesens."

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6. Diskussion

Hier beantwortet der Autor ihm gestellt Fragen zum Buch "Schulen brauchen gute Lehrer". Um die Orientierung zu erleichtern werden die Fragen Stichwörtern zugeordnet, die in folgendem Menü aufgeführt sind:

Menü STICHWÖRTER:
E-Book - Erfolgsorientierung - Mobbing - Pseudonym - Realisierbarkeit - Redundanz - Schulsysteme - Werbung - Zuordnung

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Frage (zu E-Book):
"Gibt es zu diesem Buch auch ein E-Book?"

Antwort:
Ja, genau das ist mit der Neuauflage erreicht worden. Zu dessen Besonderheiten vgl. Abschnitt 4.2 und zur Bestellung siehe Abschnitt 3.

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Frage (zu Erfolgsorientierung):

"Sie formulieren als 'pädagogische Grundeinstellung': 'Du und dein Erfolg sind mir lieb und wichtig.' - Sollen die Kinder damit einem ständigen Erfolgsdruck unterworfen werden?"

Antwort:

Ganz und gar nicht. Erfolg ist hier im Sinne von Lernfortschritt und positiver Entwicklung gemeint, auch als Zugewinn von persönlicher Kompetenz, als Fortschritt im Verhalten sich selbst oder andern oder der Umwelt gegenüber, als Zugewinn z.B. an Interesse, Aufgeschlossenheit, Kreativität, Begeisterungsfähigkeit, Konzentration, Ausdauer und Verantwortungsbereitschaft. Alle noch so kleinen Entwicklungsschritte sind 'Erfolge', die dem Pädagogen so lieb und wichtig sein sollen wie der Heranwachsende in seiner Obhut. Es sind damit also die kleinen Bausteine gemeint, die später die Basis dafür bilden, dass es eine Freude ist, dem Herangewachsenen zu begegnen. Und das ist nach meiner Erfahrung auch die wichtigste Basis für ein beruflich erfolgreiches Leben.

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Frage (zu Mobbing):

"Geht das Buch auch auf Mobbing ein?"

Antwort:
Dem Thema ist kein gesondertes Kapitel gewidmet. Gleichwohl sind die dargestellten bewusstseinsbildenden Methoden hervorragend geeignet, um bei denen, die Mobbing betreiben oder unterstützen, Einsicht und Wiedergutmachungsbereitschaft herbeizuführen und bei deren Opfern eine Stärkung ihres Selbstbewusstseins und geeigneter nicht-konfrontativer Abwehrstrategien.

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Frage (zu Pseudonym):

"Warum verwenden Sie als Autor ein Pseudonym?"

Antwort:

Das Pseudonym habe ich mir als Reaktion auf eine zeitweilige "Abschaltung" meines bürgerlichen Namens in der Suchmaschine von Google zugelegt und dazu meine "Haupttätigkeit" als Namensbestandteil gewählt. Näheres dazu auf meiner persönlichen Homepage www.p-j-r.de .

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Frage (zur Realisierbarkeit):

"Wie kann die Vielzahl der Anregungen bei der Fülle der Lehrplanvorgaben überhaupt verwirklicht werden?"

Antwort:
Folgende Gelegenheiten bieten sich an:

  1. Grundlegendes sollte der Klassenlehrer in den ihm eingeräumten "Orientierungsstunden" vermitteln.
  2. Bei gegebenem Anlass kann und sollte jeder Lehrer einen begrenzten Teil der aktuellen Unterrichtsstunde der Behandlung von Verhaltensproblemen widmen.
  3. Statt in Vertretungsstunden "Stillbeschäftigung" aus Verlegenheit zu erlauben, ist es sinnvoller, so zu verfahren, wie es Kap. 4.2 unter G) auf S. 288 vorschlägt.
  4. Bewusstseinsbildung und deren Methoden können im regulären Unterricht von Fächern wie z.B. Religion, Ethik, Praktische Philosophie, Lebenskunde behandelt werden.
  5. Bewusstseinsbildende Methoden - wie z.B. Perspektivwechsel, Schlüsselfrage, skeptische Frage - sind in sprachlichen Fächern bei jeglicher Lektüre bzw. Textanalyse hilfreich.

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Frage (zu Redundanz):

"Warum enthält das Buch eine Vielzahl von Redundanzen?"

Antwort:
Als "Werkzeugkasten" ist das Buch auch zu wiederholter und fallbezogener Lektüre gedacht. Dabei erweist sich die Wiederholung bedeutsamer Grundlagen und deren Anwendung auf das jeweilige Umfeld als hilfreich. Zudem fördern Wiederholungen wesentlicher Grundlagen in wechselnden Zusammenhängen deren Verständnis und Anwendbarkeit.

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Frage (zu Schulsysteme):

"Brauchen wir außer guten Lehrern nicht auch ganz andere Schulsysteme?"

Antwort:
Gewiss wird es auch an "ganz anderen Schulsystemen" auf die Lehrer ankommen. Genau um deren Qualifikation als "Entwicklungshelfer" geht es im vorliegenden Buch, um nicht weniger und nicht mehr.

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Frage:

"Warum so intensive Werbung für das Buch und E-Book?"

Antwort:

Mir geht es mit diesen knapp kalkulierten Publikationen materiell bloß um einen Beitrag zur Kostendeckung; denn Buch und E-Book lassen sich nun einmal nicht kostenlos erstellen und vertreiben. Eigentliches Ziel der Werbung ist ein ideelles, nämlich das pädagogische Konzept als praktikable und bewährte Hilfe zum Selbstcoaching in allen Bereichen der Persönlichkeitsbildung bekannt zu machen, damit es bei möglichst verbreiteter Anwendung zur Kultivierung des Verhaltens in unserer Gesellschaft beiträgt. Die Publikation zeigt auf, wie Erziehung zu Freiheit und Verantwortung guten Lehrern mit Bewusstseinsbildung gelingen kann. Das ist für die Kultur und Zukunft unserer Gesellschaft "not-wendig"! Dafür zu werben verdient keine Schelte, nicht wahr?

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Frage (zu Zuordnung):

"Wieso enthält Kap. 1 über den Umgang mit sich selbst zugleich viele Hinweise zum Umgang mit andern?"

Antwort:
Kommunikations- und Sozialkompetenz im Allgemeinen kann als Teil der Selbstkompetenz gelten. Dem entsprechend könnte das erste Kapitel auch "Umgang mit sich selbst und andern" überschrieben sein. Die Kapitel 2 bis 5 konkretisieren die grundlegende Sozialkompetenz des Lehrers auf die speziellen Gruppen, mit denen er es zu tun hat.

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7. Korrigenda

Kap. 2.4 "Ermutigen", S. 208, Abb. 12 mit 2 Folgezeilen:

Anstelle der im gedruckten Buch nur schwarz-weißen Abb. 12 ist die entsprechende Abbildung im E-Book farbig und damit aussagekräftiger:

Bei deren Anfertigung stellte sich heraus, dass im gedruckten Buch in dem Satz unter dieser Abbildung die Verwechslung zweier Ziffern unkorrigiert geblieben war: Während es im Buch noch heißt
"Lehrer 1 … unterstreicht die beiden vorletzten Ziffern (5 und 6) des Ergebnisses …"
lautet es im E-Book zutreffend:
"Lehrer 1 … unterstreicht die beiden vorletzten Ziffern des Ergebnisses (4 und 5) …".

Verweise mittels externer Links

Kap. 1.3, S. 51, Fußnote 52
http://www.mindmarketing.de/NLP-Lexikon/nlp-seperator.html
Ersatz: https://nlpportal.org/nlpedia/wiki/Separator

Kap. 3.4, S. 265, Fußnote 249
https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Dienstrecht/Grundlegend/ADO.pdf
Ersatz: https://bass.schul-welt.de/12374.htm (aktuelle Version 2020)

Kap. 5.3, S. 321, Fußnote 275 und S. 322, Fußnote 276
http://www.lernen-ohne-angst.de existiert nicht mehr.

ANHANG - Literatur und Medien, S. 332 (nur E-Book):
http://www.psychotherapie-prof-bauer.de/lehrergesundheit.pdf%20
korrekt: http://www.psychotherapie-prof-bauer.de/lehrergesundheit.pdf

http://www.pr.uni-freiburg.de/pm/2006/pm.2006-07-14.202 existiert nicht mehr 

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© Copyright 2015-2020 by Peter J. Reichard - details:
www.p-j-r.de/allgemeines/copyright


 

Schule des Bewusstseins

DOKUMENTATION zu Buch und E-Book


  Die Dokumentation dieses Buches
ist gegliedert nach folgendem
HAUPTMENÜ:
1. Überblick
2. Inhalt
3. Leseprobe / Bestellung
4. Besonderheiten
5. Resonanzen
6. Diskussion
7. Korrigenda
Verlag BoD (Books on Demand), Norderstedt
Bestelldaten
Am Ende jedes Abschnitts verweist ein Link zurück auf dieses Hauptmenü.

1. Überblick: "Schule des Bewusstseins"

1.1 Präsentation 1.2 Leitgedanken 1.3 tv-Interview 1.4 Drucksachen

 

In den ersten 4 Minuten des YouTube Video-Clips stellt der Autor die Intentionen des Buches "Schule des Bewusstseins" vor und liest danach den Abschnitt "Begriff der Erziehung" aus dem Kapitel "Erziehung reflektieren" vor.

Der Aufruf kann durch Anklicken des Bildes oder des nachfolgenden Links erfolgen: https://youtu.be/EN8ZMoy5DeM.

Die beiden folgenden Abschnitte desselben Kapitels „Ein Kriterium guter Erziehung“ und Erziehung als bewusstseinsbildender Prozess werden in weiteren Video-Clips vorgetragen.; vgl. dazu Tabelle "YouTube" unter Abschnitt 2.10.

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1.1 Präsentation 1.2 Leitgedanken 1.3 tv-Interview 1.4 Drucksachen

 

Erziehung empfinden viele Erzieher und Schulen als schwierig und suchen nach Unterstützung. Dieses Buch gibt sie: Es zeigt an konkreten Beispielen auf, wie Persönlichkeitsentwicklung als Bewusstseinsbildung einfach und überzeugend erlernt und erfolgreich praktiziert werden kann - ohne kostenintensive externe Hilfen.

Als pädagogisches Lesebuch ist es ein unterhaltsamer, erprobter und effektiver Ratgeber für den Umgang mit sich selbst, mit einander und mit der Umwelt. Es zeigt an vielen Beispielsituationen konkret auf, wie Erzieher als 'Entwicklungshelfer' Heranwachsende durch symmetrische Kommunikation zu ethischem und folgenbewusstem Verhalten sowie zum verantwortungsbewussten Gebrauch von Freiheit hinführen.

Das Buch beruht auf Erfahrungen eines ganzen Berufslebens, psychologischen Kenntnissen und Einfallsreichtum des Autors, der sagt: 'Daran habe ich mein ganzes bisheriges Leben gearbeitet'.

Dieses Buches unternimmt es, Erziehung als das bewusst zu machen, was sie im Kern schon immer war und ist, nämlich Entwicklung des Bewusstseins der Heranwachsenden. Diese Sichtweise zu praktizieren, erfordert kein Geld, sondern nur Übung - bei guter Aussicht auf Erfolg.

Ziel von Erziehung ist die Heranbildung einer frei und verantwortlich handelnden Persönlichkeit, nicht etwa bloße Anpassung. Bewusstseinsbildung ist ein Weg zu diesem Ziel, aber auch das Ziel selbst. Entsprechend ist auch der Buchtitel doppeldeutig gemeint, nämlich als Vorgang, das Bewusstsein zu schulen, und als dessen Ergebnis. Wie zur Verrichtung jeder Arbeit das passende Werkzeug dient, so dienen bewusstseinsbildende Methoden zur Erziehung. Wie Erziehung als bewusstseinsbildender Prozess zu verstehen und gestaltbar ist, davon erzählt dieses Buch auf erzählerische Weise. Es will nämlich kein Lehr- sondern ein Lesebuch sein, um jeden interessierten Laien anzusprechen und ihn zum Weiterdenken und Anwenden anzuregen. Darum stellt es konkrete, beispielhafte Situationen aus dem (Schul-) Alltag dar, und zwar episodenhaft, mit lebendigen Dialogen, ansprechend und gemütvoll.

Den Umgang mit sich selbst, mit andern und mit der Umwelt folgenbewusst zu reflektieren und verantwortungsvoll zu praktizieren, gilt als Kernziel sowohl der individuellen Erziehung als auch der Selbsterziehung. Dazu gehört auch der bewusste Umgang mit Gefühlen. Diese Absicht verfolgen mehrere Kapitel mit Anregungen, wie man das 'Gemüt kultivieren' kann.

Bei der Persönlichkeitsbildung kommt dem Erzieher gegenüber dem Heranwachsenden die Aufgabe zu, dessen Anlagen zu entdecken, zu mehren und zu fördern. In diesem Sinne werden Lehrer hier auch 'Entwicklungshelfer' genannt. Als einem solchen wird von ihm erwartet, dass er den Heranwachsenden aufgeschlossen, vorurteilsfrei und wertschätzend gegenübertritt, ihre Individualität achtet und mit ihnen auf Augenhöhe ('symmetrisch') kommuniziert.

Dem Leser eröffnet dieses Buch die Möglichkeit, Verhaltensweisen bei sich selbst und bei andern vielperspektivisch wahrzunehmen und gut damit umzugehen. Auch in Problemsituationen zeigt es Möglichkeiten zur Selbsthilfe auf, wo heute der Ruf nach Sozialarbeitern oder Schulpsychologen laut wird.

Dazu vermittelt es keine neue pädagogische Theorie, sondern zeigt neue Sichtweisen und konkrete Handlungsmöglichkeiten auf. Es regt keine äußere Schulreform an, sondern einen inneren Wandel, der vielleicht ein Umdenken, bestimmt Übung, aber gewiss keine Investitionen benötigt.

Als Lohn der Mühe darf man erwarten

  • als Leser,
    dass man in vielen Problemsituationen mehr Handlungsmöglichkeiten erkennt,
  • als Lernwilliger,
    dass man Schlüssel zu seiner eigenen Persönlichkeitsentwicklung findet, und
  • als Pädagoge,
    dass ein Konzept vorgestellt wird, mit dem man seine berufliche Kompetenz spürbar steigert, wenn man sich darauf einlässt.

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1.1 Präsentation 1.2 Leitgedanken 1.3 tv-Interview 1.4 Drucksachen

In dem 18-minütigen Interview, das Beate Hermanns mit dem Autor im Mai 2014 in Aachen geführt hat, präsentiert er sein Werk „Schule des Bewusstseins“:

Die Aufzeichnung lässt sich durch Anklicken des Bildes oder des Links https://youtu.be/N1yM83kqmxs aufrufen.

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1.1 Präsentation 1.2 Leitgedanken 1.3 tv-Interview 1.4 Drucksachen

Ausdruckbare Informationsmittel zum Buch finden Sie mit folgenden Links:

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2. Inhalt des Buches

Nachfolgendes "Menü INHALT" enthält Links zu den Beschreibungen der einzelnen Kapitel des Buches. Nach jeder Beschreibung führt ein Link "→ zum Menü INHALT" hierher zurück.

 

Vorwort
Das Vorwort ist in der BoD-Leseprobe (ab S. 3) zu finden. Wesentliche Merkmale des Buches und E-Books sind nachfolgend unter 4. Besonderheiten zu finden.
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01. Position beziehen - Ein neuer Lehrer stellt sich vor: Peißinger
Handlung Leitgedanken
In diesem Einleitungskapitel stellt sich Peißinger als neuer Lehrer in der Schule vor, in der er sein Erziehungskonzept verwirklichen möchte. Im Dialog mit dem Kollegium erläutert er Grundlagen und Ziele seiner pädagogischen Vorstellungen. Er greift die Aussage der Schulleiterin (Frau Lieding) auf, die als Ziel der erzieherischen Arbeit formuliert hat: "Es soll Freude machen, den Absolventen dieser Schule zu begegnen" Die zunächst psychotherapeutisch begründete Methode 'Pacing und Leading' (Vertrauensbildung durch Empathie nach Milton Erickson) wird als pädagogisches Muster für das Selbstverständnis des Lehrers als 'Entwicklungshelfer' für seine Schüler vorgestellt. Interesse bzw. Desinteresse des Lehrers haben Einfluss auf die Lernbereitschaft seiner Schüler.
Erziehung wird als 'bewusstseinsbildender Prozess' definiert. An die Stelle von Strafen sollen 'bewusstseinsbildende Maßnahmen' treten wie z.B. 'erweiterte Wiedergutmachung'.
Persönlichkeitsmerkmale werden genannt, die ihre Inhaber als Persönlichkeiten auszeichnen, "denen zu begegnen eine Freude ist"
 Essay "Position beziehen" ist online.
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02. Einsicht vermitteln - Eine unvorbereitete Schulstunde
Handlung Leitgedanken
Nach der ritualisierten Begrüßung der 9. Klasse, deren Klassenlehrer Peißinger ist, greift er spontan eine alltägliche Konfliktsituation zwischen Schülern auf: Aggressives Verhalten mit der gegenseitigen Zuweisung 'selbst schuld!'
An diesem Beispiel demonstriert er das Vorgehen bei und den Nutzen von Perspektivwechsel für eine Schlichtung.
Ein Begrüßungsritual dient der gegenseitigen 'aufmerksamen Wahrnehmung auf Augenhöhe' und der Herstellung guter Lernvoraussetzungen (Ruhe und Aufmerksamkeit). Beobachtungen, die den Lehrer auf Blockaden bei einzelnen Schülern schließen lassen, klärt er diskret mit den betreffenden und hilft ihnen ggf., sie zu überwinden. Die vorgestellte Situation lädt ein, sie mehrperspektivisch zu analysieren. Dafür werden die Sichtweisen der Akteure und des Beobachters im Hinblick auf deren Verhalten, Wahrnehmungen und Absichten untersucht und ihr Nutzen für die Schlichtung des Konflikts herausgearbeitet.
 Essay Einsicht vermitteln ist online.
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03. Unterricht reflektieren - Gemeinsame Besprechung der unvorbereiteten Stunde
Handlung Leitgedanken
Eine Referendarin hat die zuvor geschilderte Stunde miterlebt und diskutiert darüber mit Peißinger, der ihr Erklärungen zu seinem Vorgehen gibt, seine Absichten erläutert und Möglichkeiten aufweist, die Methodik auf andere Beispiele anzuwenden. Die Methode des Perspektivwechsels und deren Nutzen werden erläutert. Das Begrüßungsritual wird kritisch analysiert und der Wert von Ritualen herausgestellt. Zweck und Wirkung eines wortlosen, akustischen Signals, der Herstellung von Blickkontakt und eines variierenden Begrüßungsdialogs werden erläutert. Der Lehrer als 'Entwicklungshelfer' drückt schon damit aus, dass ihm seine Schüler 'lieb und wichtig' sind. Dabei bemüht er sich um Balance zwischen vertrauensvoller Nähe und unzudringlicher Distanz.
 Essay Unterricht reflektieren ist online.
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04. Kinderstreit schlichten - Ein alltäglicher Konflikt zwischen Kindern
Handlung Leitgedanken
Diese Geschichte erzählt eine lapidare Konfliktsituation zwischen Geschwistern, wie sie überall zwischen Kindern auftreten kann: Ein Kind sucht vergeblich nach einem Gegenstand und unterstellt dem andern, es ihr weggenommen zu haben. Die Mutter will nicht nur den akuten Konflikt beenden, sondern sie verwendet viel Geschick, Zeit und Geduld darauf, die Kinder anzuleiten, wie sie diesen und ähnliche Konflikte deeskalieren und nachhaltig lösen können. Die Erzählung ist Lesestoff für Eltern zur Vorbereitung auf zwei Elternabende, von denen die beiden folgenden Kapitel handeln. Die Kinder üben Ich- statt Du-Botschaften. Sie erkennen - durch Bewusstmachung - Verallgemeinerungen als konfliktträchtig. Die authentisch gezeigte Sorge und Liebe (Pacing) der Mutter gibt ihr Einfluss (Leading). Strikt bleibt sie neutral. Sie übt Balance, indem sie abwägt, worauf sie konsequent bestehen will und wo sie nachgeben kann. Sie leitet die Kinder an, Unterstellungen durch Perspektivwechsel und Umdeutung (Reframing) aufzulösen. Auf eine konkrete Frage der Tochter gibt ihr die Mutter einen allgemeinen Hinweis, mit dem sie die Antwort selbst finden kann. Der ältere Bruder wünscht sich von seiner Schwester Vermutungen zu prüfen, bevor sie sie äußert.
Das alles sind bewährte Elemente des Konfliktmanagements. Deren geduldige Anwendung verfolgt das Ziel, nicht nur den konkreten Konflikt zu beenden, sondern Konflikte künftig vermeiden oder doch wenigstens lösen zu können.
Essay "Kinderstreit schlichten" ist online.
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05. Konfliktlösen lernen - Ein Elternabend über die Geschichte 'Kinderstreit schlichten'
Handlung Leitgedanken
Auf einem (ersten) Elternabend wird die Geschichte über den Streit der Kinder (aus dem vorigen Kapitel) nicht nur analysiert, sondern die Art der Konfliktlösung auch mit andern möglichen Vorgehensweisen verglichen, die naheliegend sind und ausreichen würden, um den akuten Konflikt zu beenden. Das besondere Geschick und die Geduld der Mutter in der Geschichte werden dabei ebenso wie ihre weitergehende Absicht deutlich. Zugleich werden die von der Mutter praktizierten, bewusstseinsbildenden Methoden eingehend erläutert. Ein übersichtliches Tafelbild resümiert die Diskussionsergebnisse. Begriffsbestimmungen und Beispiele dienen dazu, die im vorigen Kapitel angesprochenen bewusstseinsbildenden Methoden der Mediation verständlich zu machen. Gegenüber Vorwürfen gilt es, sich (durch Absichtsanalyse) bewusst zu machen, wem genau sie gelten und was genau sie bezwecken.
Damit findet sich meist ein Schlüssel zur Umdeutung (Reframing) der vorwurfsvollen Botschaft. Perspektivwechsel zwischen sich und dem Gegenüber erweist sich dabei als hilfreich. Der Umgang der Mutter mit ihren Kindern wird als Beispiel für wertschätzende, 'symmetrische Kommunikation' erkannt und mit Begriffen der Transaktionsanalyse (beide Seiten interagieren im 'Erwachsenen-Ich') erklärt. Die nur auf Beendigung des akuten Konflikts zielenden Maßnahmen richten sich durchweg vom 'Eltern-Ich' an das 'Kind-Ich', das verspielt angepasst oder aber rebellisch darauf reagiert.
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06. Vorgehen erklären - Die Mutter erläutert ihr Verhalten im Streit ihrer Kinder
Handlung Leitgedanken
Ein (weiterer) Elternabend führt die Mutter aus der Streitgeschichte mit den Eltern in Peißingers Klasse zusammen. Der Mutter wird damit Gelegenheit gegeben, ihre Handlungsweise und die sie dabei leitenden Absichten und Abwägungen transparent zu machen. Damit werden Details der Geschichte, die Klugheit und die Herzenswärme der Mutter noch deutlicher als in der Diskussion am voraufgegangenen Elternabend.
"Wenn das mehr Eltern und Lehrer zuwege brächten, wäre es besser um das Miteinander in der Welt bestellt", resümiert Peißinger. - Mit dem Bericht der Mutter über das Zubettbringen der Geschwister findet die Geschichte noch ein bezauberndes Ende.
'Liebevolle Distanz' nennt die Mutter ihre eingeübte Haltung, um sich nicht angegriffen zu fühlen. Sie weiß, dass authentische Gesten Gefühle adäquat übermitteln können, was mit noch so scharfsinnigen Argumenten nicht gelingt. Sie weiß auch, dass anscheinend aggressives Verhalten nur ausprobieren will, wo die Grenzen liegen.
Zur Problematik von "Verallgemeinerungen" beschreibt sie die Konkretisierung als eine sehr wirkungsvolle Methode. Die notwendige Wahrung der Neutralität des Schlichters belegt sie durch eine ungute Erfahrung.
'Begleitendes Zweifeln' vor der Äußerung von Vermutungen bedarf der Übung und auch der gegenseitigen, freundlichen Erinnerung.
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07. Frust bewältigen -
Eine Schulstunde über das 'Coolsein' und die Erfindung von Frust- und Lust-Kreis
Handlung Leitgedanken
In einer 5. Klasse finden es viele Schüler 'cool', sich Leistungsanforderungen zu widersetzen. Peißinger thematisiert in einer Orientierungsstunde - die Schüler emotional herausfordernd - verschiedene Formen der Verweigerung in der Schule. Eine Schülerin findet eine einfache Erklärung dazu. -
Peißinger erfindet während einer Stillarbeitsphase den 'Frustkreis' und den 'Lustkreis', während die Kinder eine Gegenüberstellung von coolem bzw. uncoolem Verhalten mit den daraus erwachsenden Folgen anlegen, die sie zu einsichtsvollen Satzbildungen führt.
Auf unangemessenes Verhalten angemessen zu reagieren, erfordert Aufmerksamkeit, Gelassenheit und Geschick. Das 'Setzen eines Unterbrechers' und Präzisierungsaufforderungen schaffen dafür eine tragfähige Grundlage. Um mit Provokationen spielerisch-souverän umzugehen, kann man die Wahrnehmung spiegeln oder die Wirkung beschreiben lassen und infrage stellen oder die Äußerung situationsgerecht umdeuten (Reframing). Das Verhalten ist oftmals Ausdruck von Schulfrust und Misserfolg, die sich gegenseitig verstärken oder mindern können. Das veranschaulicht ein 'Frustkreis'- Modell zugleich mit der Wende zum 'Lustkreis'.
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08. Beobachtungen diskutieren -
Rückblick auf die Schulstunde über ‚Coolsein' mit einer Elternvertreterin
Handlung Leitgedanken
Eine Elternvertreterin hat die voraufgegangene Orientierungsstunde hospitierend miterlebt. Im Gespräch mit ihr verdeutlicht Peißinger die Motive und Absichten seines Handelns und gibt Einblick in die von ihm dabei praktizierten Methoden. Dabei wird auch deutlich, dass Verweigerung zunächst ein Testverhalten von Kindern zur Auslotung ihrer Grenzen sein kann, dem man durch Bewusstmachung und Folgenabschätzung begegnen kann, um ihnen zu helfen, aus einem 'Misserfolg-Frust-Zirkel' in einen 'Erfolg-Lust-Zirkel' zu finden. - Die Elternvertreterin wünscht sich, das allen Eltern auf einem Elternabend zu erklären. Um Selbstbeherrschung zu bewahren oder wiederzuerlangen, hilft es 'Unterbrecher setzen' zu üben. Konfliktträchtige Äußerungen lassen sich durch 'Reframing' entschärfen. UngerechtfertigteVorwürfe dürfen nicht unwidersprochen bleiben, aber die Klärung sollte möglichst wertschätzend erfolgen. Erziehungserfolg verlangt konsequente Anstrengungen aller Beteiligten.
Zur Steigerung der Leistungsbereitschaft hilft das Frust- und Lustkreis-Modell. Indem in (fast) jedem Misserfolg doch ein kleiner Anteil Erfolg gefunden werden kann, lässt sich mit dessen Bewusstmachung eine positive Wende einleiten.
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09. Kinder unterstützen - Ein Elternabend über die Erziehung im Elternhaus
Handlung Leitgedanken
Der von ihr angeregte Elternabend wird von der Elternvertreterin moderiert, um Peißinger auf Elternfragen antworten zu lassen, was sie tun können und was sie besser lassen sollten, um die schulische Entwicklung ihrer Kinder zu fördern. Er geht auf die Bedeutung von Hausaufgaben und die in der Schule gepflegte Anerkennungskultur ein. Dabei gibt er auch Hinweise zu Hausaufgabenhilfe, Nachhilfe, häusliche Arbeitsbedingungen und Mediennutzung. - Zum Abschluss hält er das im folgenden Kapitel aufgeschriebene Referat. Schulischerseits gibt es viele Möglichkeiten, Leistungsbereitschaft zu fördern: Dokumentation, Kontrolle, Lob, Ermutigung, Anerkennungskultur. Elternseitig sollte auf Vollständigkeit und Sorgfalt hingewirkt werden. Eltern sollten sich weder an der Lösung von Hausaufgaben beteiligen noch ihren Kindern selbst Nachhilfe geben. Effektive Unterstützung leisten sie mit breitem Interesse an der schulischen Entwicklung, mit gemeinsam gestalteter Zeit z.B. bei Einbeziehung in kulturelle Aktivitäten und in Gespräche darüber sowie dem geduldigen Eingehen auf Fragen mit Tipps, die dem Kind helfen, selbständig Antworten zu finden. Eltern sollten gegenüber der vermeintlich großzügigeren Entscheidungspraxis anderer Eltern kritisch und selbstbewusst bleiben.
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10. Erziehung reflektieren - Vortrag über Leitideen der Bewusstseinsbildung
Handlung Leitgedanken
Auf dem zuvor beschriebenen Elternabend seiner 5. Klasse hält Peißinger ein grundlegendes Referat über die Erziehung. Er spricht über den Begriff der Erziehung, stellt ein Kriterium für gute Erziehung vor und macht die Eltern mit den elementaren Grundlagen bewusstseinsbildender Prozesse an zwei einfachen Beispielen (Verhaltensanalyse bzw. Vergessen eines Auftrags) vertraut. Dazu erklärt er ihnen dafür hilfreiche Bedingungen und Perspektiven.
Er ermutigt sie zu deren Erprobung mit ihren Kindern und verspricht ihnen damit mehr Zufriedenheit bei den Kindern und für sich selbst. Er möchte sie befähigen, den ihnen möglichen Beitrag zur Entwicklung unserer Gesellschaft hin zu mehr Brüderlichkeit und Freiheit in Verantwortung zu leisten. -
Das Referat umreißt Grundideen, die dem Buch 'Schule des Bewusstseins' seinen Namen gegeben haben.
Lehrer, Eltern und Erzieher verbinden als 'Entwicklungshelfer' gemeinsame Intentionen und Methoden, nämlich die einer individuellen, auf Verbindlichkeit und Wertschätzung gründenden Erziehung. Für dabei zu treffende Entscheidungen wird ein 'Erziehungskriterium' angegeben und im Spannungsfeld persönlicher Lebensumstände, kindlicher Grenzüberschreitungsversuche und verbreiteten Konsumverhaltens und Anspruchsdenkens erläutert.
An zwei einfachen Verhaltensbeispielen (Unwohlbefinden bzw. vergessener Auftrag) werden einfühlsame und zielführende bewusstseinsbildende Prozesse ausführlich erklärt. Wertschätzung und Behutsamkeit sind notwendig, um das Vertrauen und damit die Akzeptanz zu erhalten. Glaubwürdigkeit ist dafür wichtiger als Fehlerlosigkeit. Mehrperspektivisches Denken erleichtert akzeptables Entscheiden. Dazu gehört auch der bewusste und wertschätzende Umgang mit Gefühlen.
Essay "Erziehung reflektieren" ist online.
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YouTube-DE Dieses Kapitel wird vom Autor in 5 Video-Clips vorgelesen:
Abschnitt Stichworte (mit Links) Link-Adresse
Teil I Einführung und Erziehungsbegriff https://youtu.be/EN8ZMoy5DeM
Teil II Kriterium guter Erziehung https://youtu.be/xss6H76GEUs
Teil III.1 Bewusstseinsbildung und Wahrnehmung https://youtu.be/XtRcjci1x60
Teil III.2 Pacing und Leading https://youtu.be/4EZLEo2bo2c
Teil III.3 Perspektivwechsel https://youtu.be/yrVit20l3iE
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11. Beileid bekunden - Über den Umgang mit einem Trauerfall an der Schule
Handlung Leitgedanken
Der tragische Tod eines Schülers erschreckt die ganze Schulgemeinschaft, am stärksten seine Mitschüler, seine Lehrer und die Schulleiterin. Sie informiert das Kollegium und die Klasse und veranlasst letztere, an den Verstorbenen einen Brief zu schreiben. Der Klassenlehrer nimmt die Briefe entgegen, um sie den Eltern des Jungen zu übergeben.
Dann erarbeitet er mit seiner Klasse, wie man das eigene Mitgefühl äußern und Trauerarbeit leisten kann.
Wie die Schulgemeinschaft mit dem Trauerfall umgeht und ihre Betroffenheit vielfältig äußert, beschreibt dieses Kapitel, das sich an eine wahre Begebenheit anlehnt.
Am Schluss wird ein ergreifendes Vaterunser für den Jungen aus der Feder der Schulleiterin beim Trauergottesdienst der Schule vorgetragen.
Bei starker emotionaler Betroffenheit doch das Nötige zu erkennen und anteilnehmend zu handeln, zeichnet die Führungspersönlichkeit aus. Sie übernimmt die Aufgaben einfühlsam, informiert die Betroffenen behutsam und gibt deren Kummer Raum und lädt sie zu symbolischer Trauerarbeit ein. Der Klassenlehrer und seine Klasse diskutieren das Verhalten und die Erwartungen von Menschen in ähnlicher Lage vielperspektivisch und empathisch. So finden sie Möglichkeiten, ihre Trauer in Worten, Gesten und symbolhaften Handlungen angemessen und unaufdringlich auszudrücken und Trauerarbeit so zu leisten, dass sie als trostreich und einander verbindend erlebt wird. Die emotionale Betroffenheit, Ohnmacht und Hoffnung werden in einem Vaterunser für den Verstorbenen seelenvoll zum Ausdruck gebracht.
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12. Wünsche kontrollieren - Eine Schulstunde über den Umgang mit Verlockungen
Handlung Leitgedanken
In einer Orientierungsstunde mit seiner 9. Klasse diskutiert Peißinger die Frage des Umgangs mit einem Besitzwunsch. Hans ist von einem neuen Smartphone fasziniert und möchte es besitzen. Den Verkäufer freut es, der Vater von Hans hat Bedenken. Peißinger veranlasst seine Schüler, sich mit der Frage der Selbststeuerung gegenüber Verlockungen der Werbebranche vielperspektivisch auseinanderzusetzen, und gibt ihnen ein Kriterium an die Hand, mit dessen Hilfe sie prüfen können, was für und gegen ihren Wunsch spricht. Schüler werden dazu angeleitet, sich den Besitzwunsch aus den drei Perspektiven eines Verkäufers, des Wünschenden und dessen Vater empathisch zu vergegenwärtigen und daraus eine Strategie für jede der drei Personen zu entwickeln. Zunächst sollen sie Fragen, Erklärungen und Aktionen der drei Beteiligten auflisten und den Bezug zu ihren Absichten darstellen. Schließlich bereitet eine Kaufanalyse mit Objektanalyse, Motivanalyse und Folgenabschätzung eine möglichst akzeptable Entscheidung vor. Ziel ist die Immunisierung gegen Werbeeinflüsterungen durch sachliche Objektivierung der Entscheidungskriterien.
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13. Lösungen finden -
Anleitung zur Selbstbeantwortung von Fragen in einem Entscheidungsprozess
Handlung Leitgedanken
Veranlasst durch die Stunde über die Besitzwunsch-Problematik bittet ein Vater telefonisch um Rat, wie elternseitig damit umgegangen werden kann. Peißinger lässt ihn erkennen, dass dessen eigene Feststellungen und Fragen Schlüssel enthalten, mit denen jener zu einer für seinen Sohn und sich selbst akzeptablen Lösung finden kann. Peißinger spiegelt dem Vater dessen von ihm wahrgenommene Befindlichkeit. Er will ihm aber keinen Rat erteilen, sondern nur Gesichtspunkte vermitteln, die ihm helfen können, selbst zu einer Entscheidung zu finden. Dazu wäre hilfreich, wenn der Vater mit seinem Sohn auf Augenhöhe - als Freund - kommunizierte. Im Gespräch entwickelt der Vater Bedingungen der Möglichkeit für die Erfüllung des Besitzwunsches, die für ihn selbst und seinen Sohn akzeptabel sind: Nicht sofort, sondern zu einem Anlass und nur bei angemessener Selbstbeteiligung .
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14. Gefühlsäußerungen deuten -
Zusammenfasssende Schulstunde über Gefühle und Gefühlsäußerungen
Handlung Leitgedanken

Thema dieser Doppelstunde ist die Beziehung von Gefühlen und Gefühlsäußerungen sowie deren Deutung. Diese Thematik und das Fach »Praktische Philosophie« werden hinterfragt. Der Einfluss von Umgebung und Erwartungshaltungen, von Projektionen und widersprüchlichen Gefühlsäußerungen auf mögliche Deutungen werden an Beispielen konkretisiert und diskutiert.
Unerwartet nimmt der Umgang mit einer ironisch-verletzende Lehreräußerung gegenüber einer Schülerin breiten Raum ein. Peißinger äußert seine Betroffenheit und sein Mitgefühl. Auf seine Frage, wie die betroffene Schülerin und wie die Klasse damit umgegangen sei, berichtet die Klassensprecherin, wie sie den Lehrer mit der Wirkung seiner Äußerung konfrontiert hat. Ihre geschickte Intervention hat eine überraschende Konfliktlösung herbeigeführt.

Gefühle sind für Befindlichkeit, Kommunikation und Entscheidungen von ausschlag-gebender Bedeutung. Deswegen gehört der kompetente Umgang damit als »Kultivierung des Gemüts« unverzichtbar zur Selbststeuerung als Teil der Persönlichkeitsentwicklung.
Systematisch und an konkreten Beispielen werden Bedingungen für Rückschlüsse von Gefühlsäußerungen auf die sie auslösenden Gefühle entwickelt. Gefühlsäußerungen sind mehrdeutig erkannt und gleiche Gefühle können sich unterschiedlich äußern.
Bedingungen für eine sicherere Deutung von Gefühlsäußerungen lassen sich entwickeln. Der durch eine ironisch herabwürdigenden Lehreräußerung entstehende Konflikt kann mit Offenheit, Sachlichkeit und Lernbereitschaft aller Beteiligten in guter Weise gelöst werden.

Essay "Gefühlsäußerungen deuten" ist online.
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15. Gefühle darstellen - Ein Rollenspiel und seine Beobachtung
Handlung Leitgedanken
Ein heftiger Streit um eine unabsichtliche Sachbeschädigung und dessen Schlichtung sind Gegenstand eines Rollenspiels. Wie man das mit Anleitungen zur Darstellung bzw. Beobachtung vorbereiten und detailliert auswerten lassen kann, zeigt die geschilderte Unterrichtseinheit auf.
Die Darsteller berichten, wie sie das Spiel erlebt haben. Die Beobachter notieren ihre Beobachtungen und erstellen danach gruppenweise ein gemeinsames Protokoll zusammen mit dem jeweiligen Darsteller. Eingebunden ist eine anmutige Streitschlichtung und angedeutet eine mögliche Folgestunde mittels Pantomime.
Auch diese Unterrichtseinheit hat Beispielcharakter im Hinblick auf die Bewusstmachung und den kompetenten Umgang mit Gefühlen. Darin kommt ein Rollenspiel zum Einsatz als geeignetes Mittel, um Gefühle darzustellen und zu beobachten. Die zur Rollenspiel-Handlung gehörige Streitschlichtung gelingt mittels Reframing.
Unterrichtsmethodisch trägt die Erteilung konkreter Beobachtungsaufträge an die Nicht-Darsteller wesentlich zur Einbeziehung aller bei. Die Beobachter führen - gruppenweise für jeden Darsteller - ein Beobachtungsprotokoll über dessen Verhalten und Gefühle und die Arten von Gefühlsäußerungen, das anhand einer Video-Aufzeichnung überprüft und vervollständigt wird. Die zur Protokollierung vorbereiteten Beobachtungsbögen fordern zu aufmerksamer Betrachtung und präziser Beschreibung der Wahrnehmungen auf. Die Protokolle entstehen durch einen lebhaften Austausch über unterschiedliche und gemeinsame Wahrnehmungen der Beobachter und des von ihnen beobachteten Darstellers.
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16. Freiheit verantworten - Eine Schulstunde über ethisches Verhalten
Handlung Leitgedanken
Aussagen des Bundespräsidenten Gauck zu 'Freiheit und Verantwortung' werden in einer Stunde 'Praktische Philosophie' zu ethischen Grundprinzipien in Beziehung gesetzt. Auch die gewagte Frage nach der Verantwortbarkeit seiner persönlichen Lebensumstände wird diskutiert. Peißinger empfiehlt Zurückhaltung bei der Beurteilung durch Dritte, bekennt aber auch seine persönliche Ansicht. Er meint, die Kirche dürfe Menschen zwar vergeben, sie aber nicht verurteilen. In voraufgegangenem Unterricht zur Bewusstseinsbildung ist ein 'Balance-Kriterium', zum Fällen maßvoll abwägender Entscheidungen im Spannungsfeld gegensätzlicher Positionen formuliert worden und dazu analog ein 'Verantwortlichkeitskriterium' als Maßstab für verantwortliches Handeln. Es wird den klassischen Ethik-Maximen vergleichend gegenübergestellt: Kategorischer Imperativ, Goldene Regel, Nächstenliebe-Gebot.
Verantwortlich ist jeder aber nicht nur für sein Tun und Lassen, sondern auch für seine Gefühle (als Deutungen innerer und äußerer Wahrnehmungen).
Freiheit braucht Verantwortung meint: "Wer sich frei entscheidet, ist für die Folgen verantwortlich". Die Frage nach der Verantwortbarkeit persönlicher Lebensumstände können nur die davon persönlich Betroffenen für sich beantworten.
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17. Bewusstsein schärfen - Die Erfindung der 'erweiterten Wiedergutmachung'
Handlung Leitgedanken
Der Schulleitung fällt ein Schüler auf, der sich durch eine Sachbeschädigung vor andern hervortun will. Die Situation ist gefährlich und doch komisch, findet sie und bestellt den Übeltäter in ihr Büro. Zeitnah, aber nicht sofort, lässt sie ihn im Gespräch die Motive und Folgen seines Verhaltens erkennen. Diese Einsichten sollen ihm durch 'erweiterte Wiedergutmachung' unvergesslich werden.
Die Geschichte erzählt nach, wie es zur Idee dieser Form einer 'bewusstseinsbildenden Maßnahme' gekommen ist.
Die Zeitspanne zwischen dem auffälligen Verhalten und seiner Besprechung hilft beiden Seiten nachzudenken. Im Gespräch führen die Absichtsanalyse und Erklärungen eines um Vermittlung bemühten Mitschülers zu Verständnis für das Motiv des Übeltäters. Zur Einsicht in die Gefährlichkeit seines Handelns führt ihn erst ein analoges Beispiel. Die erklärte Bereitschaft zur Wiedergutmachung genügt der Schulleiterin nicht. Um die Unverantwortlichkeit nachhaltig im Bewusstsein zu behalten, gibt sie ihm die Feststellung und Behebung mehrerer ähnlicher Schäden als 'erweiterte Wiedergutmachung' auf.
Die Unterstellung des dazu Herangezogenen, sie wolle ihn nur quälen, weist die Schulleiterin zurück: Sie selbst trage ja Ungemach, indem sie die Erfüllung der Auflage konsequent durchsetzt und beobachtet. Mit Erfüllung der Auflage sei die Sache dann aber auch aus der Welt - es sei denn, es gäbe eine Wiederholung.
Essay "Bewusstsein schärfen" ist online.
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18. Gewalt zügeln -
Eine Lektion für angehende Lehrer: Bewusstmachung als Grundlage für Verhaltensänderungen
Handlung Leitgedanken
Die Fallanalyse eines durch Gewalttätigkeit auffällig gewordenen Schülers ist Gegenstand einer Arbeitssitzung junger Lehrer mit der Schulleitung. Eine Referendarin berichtet über den von ihr beobachteten Vorfall und ihr Handeln: Sie hat den gewalttätigen separiert und der Schulleiterin zugeführt und das Vorkommnis mit der Klasse besprochen.
Mit einander diskutieren die Anwärter, welche Ziele mit welchen Mitteln erreicht werden sollten und rekonstruieren, wie die Schulleitung damit umgegangen ist. Sie regt an, eine Art Fragebogen zu entwerfen, der einen Gewalttäter oder Störenfried zur Analyse und Änderung seines Verhaltens anleiten könnte.
Bei der Besprechung des Vorfalls in der Klasse demonstriert die Referendarin das 'Unterbrechersetzen' als Mittel zur Wiedererlangung von Selbstkontrolle, eine 'Absichtsanalyse' zur Klärung, ferner ' Perspektivwechsel ' und 'Reframing' zur Entschärfung des Konflikts. Schließlich lässt sie die Schüler Möglichkeiten für konfliktfreien Umgang beschreiben.
Die Gruppe der Anwärter berät nun, welche Ziele gegenüber dem verhaltensauffällig Gewordenen erreicht werden sollten und mit welchen Mitteln:
Mit einem klaren, kurzen Zuruf sollte man ihm zunächst Einhalt gebieten, ihn isolieren, beruhigen und dann veranlassen, sein eigenes Verhalten zu erklären und zu bewerten. Schließlich soll er Ideen zur nachhaltigen Wiedergutmachung und alternativen Verhaltensweisen ersinnen. Absichtsanalyse, Perspektivwechsel und Folgenantizipation verhelfen dazu. Dazu soll für zwei Fallgruppen je ein Papier entwickelt werden.
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19. Perspektiven wechseln - Lösung eines Beziehungsproblems in 'stillen Dialogen'
Handlung Leitgedanken
Eine gute Oberstufenschülerin setzt wegen der Zuneigung zu ihrem neuen Freund die Beziehungen zu Eltern, Freundinnen und Schule aufs Spiel. Ihr Beratungslehrer möchte ihr helfen, Problemlösungen selbst zu finden und sich zugleich ihr gegenüber im Hinblick auf ihr Problem völlig diskret zu verhalten. Indem die Schülerin das akzeptiert, gelangt sie zu für sie selbst erstaunlichen Einsichten und kommt zu klaren, hilfreichen Entschlüssen. Ihr Beratungslehrer leitet die Schülerin dazu an, mit den anderen Problembeteiligten 'stille Dialoge' zu führen und macht sie dazu mit der Methode des 'Rollentauschs mit Stuhlwechsel' vertraut, die ihr mittels Perspektivwechsel sowohl die eigenen Gefühle und Absichten als auch die der andere involvierten Personen bewusstwerden lässt. Das lässt sie selbst Lösungsmöglichkeiten finden, die sowohl zum Ausbalancieren ihrer Beziehungen dienen als auch zur Wiederherstellung ihres eigenen Wohlbefindens.
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20. Selbsteinschätzung üben -
Schüler zur eigenen Bewertung ihrer mündlichen Leistungen anleiten
Handlung Leitgedanken
Die Pflicht zur Darlegung von Beurteilungskriterien gegenüber Schülern nimmt Peißinger im Fach Philosophie zum Anlass, mit den Schülern Kriterien zur Bewertung der mündlichen Leistungen zu erarbeiten. Die Kriterien sind so überschaubar und differenziert, dass sie ohne weiteres von den Schülern zur Selbsteinschätzung ihrer mündlichen Leistungen angewendet können, sogar auch in andern Fächern. - Das Buch enthält dazu einen ausgearbeiteten Mustervordruck. Der Lehrer sammelt mit den Schülern acht Bewertungsgesichtspunkte und lässt sie selbst zu diesen je sechs Merkmale erarbeiten, die unterschiedliche Qualitätsstufen beschreiben. Die daraus gebildete Matrix gibt über eine einfache Zuordnung von Bewertungspunkten Hinweise auf eine notenmäßige Bewertung. Zustandekommen und Verwendung dieser Matrix gewährleisten eine hohe Akzeptanz.
Essay "Selbsteinschätzung üben" ist online.
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21. Innovation planen - Von der Idee einer Schulvereinbarung zum Planungsprozess
Handlung Leitgedanken
Im Verlauf der konstituierenden Sitzung einer Lehrer-Arbeitsgruppe "Mehr Identifikation mit der Schule durch eine Schulvereinbarung" werden Ziele und Phasen des Projekts erörtert und kontrovers diskutiert. Peißinger erläutert zum Schluss seine Vorüberlegungen zu einer Schulvereinbarung.
Die Beratungsgesichtspunkte werden auch mittels Mindmaps graphisch veranschaulicht und dokumentiert.
Peißinger ist mit der Schulleiterin überzeugt, dass eine Schulvereinbarung dem Selbstverständnis einer Schule des Bewusstseins entspricht und ihren Zielen dient. Begeistert stellt er die Idee dar und geht einfühlsam auf erkennbare Besorgnisse ein. Die größten Widerstände gegen das Vorhaben treten auf Seiten von Lehrern zutage, besonders gegen die 'Zumutung', die Vereinbarung durch Unterschrift ausdrücklich anzuerkennen. Die Schulleiterin sieht darin hingegen eine bewusste Konkretisierung des Amtseides.
Bedenkenträger bindet Peißinger ein, indem er sie zur Ausübung des Wächteramtes für die Akzeptanz der Inhalte einlädt. Er stellt heraus, dass eine Schulvereinbarung sich durch verbindliche Zusicherungen der Partner grundlegend von erlassenen oder beschlossenen Schulordnungen unterscheidet: Vereinbarungen kann man beherzigen, Vorschriften allenfalls befolgen. Eine sorgfältig ausgearbeitete Tischvorlage konkretisiert die Vorstellungen.
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22. Schule vereinbaren - Vorüberlegungen zu einer Schulvereinbarung
Handlung Leitgedanken
Dieses Kapitel gibt die Tischvorlage wieder, in der Gesichtspunkte für eine Schulvereinbarung zusammengetragen sind und ein ausformulierter Entwurf zur Diskussion gestellt wird. Darin werden Zusicherungen 1.der Schule als Institution, 2. aller mit ihr verbundenen Personen, 3. der Lehrer, 4. der Schüler, 5. der Eltern und 6. der Helfer konkret in jeweils etwa 10 Aussagen formuliert. Mängel des Schulwesens machen schulspezifische Lösungen erforderlich, die dem Selbstverständnis der Schule dienen und verbindlicher als Vorschriften wirken sollen. Wünschenswerte Eigenschaften und verschiedene Modelle von Schulvereinbarungen werden skizziert und abschließend ein eigener Entwurf zu einer Schulvereinbarung vorgestellt.
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23. Behörde konsultieren -
Ernüchternde Erfahrung vom Umgang mit einem innovativen Konzept
Handlung Leitgedanken
Der Bericht über eine Konsultation der Schulaufsichtsbehörde mit dem Wunsch, das Konzept der Schulvereinbarung und das ihr zugrundeliegende Erziehungskonzept billigend zur Kenntnis zu nehmen, führt wegen der formalistischen Betrachtungsweise des Schuldezernenten nicht zum gewünschten Ziel.
Die Protagonisten eines solchen Konzepts fühlen sich damit allein gelassen. Mit Bedauern konstatiert die Schulleiterin, dass sich Behörden anscheinend nicht als lernende Institutionen verstehen.
Die Schulaufsichtsbehörde betrachtet die Schulordnung als Teil eines allgemeinen Rechtsrahmens, der für die Legitimierung von Sonderwegen keine Handhabe gibt. Bei Kritik am Schulwesen haben Beamte das Loyalitätsgebot zu beachten. Die Schulkonferenz ist im Rahmen ihrer festgelegten Zuständigkeit in ihren Beschlüssen frei, solange sie mit dem Schulgesetz in Einklang stehen. Erst bei Rechtsverstößen oder Beschwerden würde die Behörde einschreiten.
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24. Abschied feiern - Optimismus als Leitthema eines scheidenden Abschlussjahrgangs
Handlung Leitgedanken
Das Schlusskapitel berichtet ausführlich über eine besondere Abschlussfeier eines Schülerjahrgangs. Mit dieser Feier verabschieden sie sich nicht nur von ihrer 'Schule des Bewusstseins', sondern zugleich von der Schulleiterin, die wenige Tage später in den Ruhestand geht. -
Jeder Absolvent erhält eine individuelle Mappe 'Memoranda' mit Erinnerungen seiner Lehrer, die auf keinem Zeugnis Ausdruck gefunden haben.
'Optimismus besteht darin, nicht aufzuhören zu fragen, was trotzdem geht'. Die von den Absolventen der 'Schule des Bewusstseins' ganz eigenständig gestaltete Feier zeugt von deren Einfallsreichtum und Souveränität. Sie erfüllen damit glanzvoll die zu Beginn ihrer Schulzeit geäußerte Erwartung, es möge 'Freude machen, ihnen als Absolventen zu begegnen'.
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25. ANHANG
Abschnitt Beschreibung
Glossar Im Buch verwendete Begriffe werden möglichst einfach erklärt.
Medienverzeichnis Es enthält Hinweise auf Literatur, Datenträger, Internetquellen und Essays.
Index Erleichtert das Auffinden von Stichworten im Text. Dafür sind Stichworte und Glossarbegriffe im gedruckten Buch unterscheidbar gekennzeichnet und (im E-Book) als Hyperlinks ausgeführt.
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26. Fragen und Antworten
Diskussion Ein interviewähnliches Kapitel, in dem der Autor an ihn gerichtete Fragen von Lesern beantwortet. Auszüge daraus finden sich im Abschnitt 6. Diskussion.
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3. Leseprobe / Bestellung

Der BoD-Buchshop hat für das Buch "Schule des Bewusstseins" eine Seite eingerichtet, über die sowohl eine Leseprobe *) aufgerufen als auch eine Bestellung für Buch und / oder zugehöriges E-Book online und (in D) portofrei aufgegeben werden kann. Die betreffende Seite lässt sich durch Anklicken des folgenden Logos aufrufen:

Das gedruckte Buch kann außerdem in jeder Buchhandlung und im Online-Buchhandel, das E-Book nur online bestellt werden. Nachfolgend die Bestelldaten:

Form ISBN Preis (in D)
Paperback
17 x 22 cm, 392 Seiten
978-3-8482-1739-7 28,00 €
E-Book (ePub) 3,6 MB 978-3-8482-6272-4 14,99 €

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*) Die BoD-Leseprobe gibt nach dem Vorspann mit Impressum und Inhaltsverzeichnis u.a. Einblick in das Vorwort (darin ab Seite 3) und zeigt am Schluss die Einband-Rückseite.

Das Kapitel "Erziehung reflektieren" wird - beginnend mit einer kurzen Einführung in das Buch - in 5 YouTube-Videoclips vom Autor auf vorgetragen. Die Links finden sich in der Tabelle unter Punkt 10 der Inhaltsbeschreibung.

Weitere Kapitel sind auf dieser Webseite in der Rubrik "Episoden“ online gestellt.

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4. Besonderheiten

4.1 Printbuch 4.2 E-Book 4.3 Lesungen

Im gedruckten Buch verwendet der Autor ein von ihm erdachtes Layout, das er als 'sinngemäßen Textumbruch' bezeichnet. Damit ist ein linksbündiger Flattersatz gemeint, bei dem ein Zeilenwechsel eingefügt ist, wo beim Vorlesen« eine Atempause sinnvoll ist. Das gibt dem 'Lesebuch' die Gestalt von einem 'Vorlesebuch', das die Lesbarkeit auch längerer Satzgebilde unterstützt.

Ein Satzende-Zeichen schließt jede Seite im gedruckten Buch, damit der Leser nicht mitten in einem Satz umzublättern braucht.

Der Anhang steigert die Verwendbarkeit des Buches zum Lernen und Nachschlagen und seinen Nutzen beispielsweise in der Lehrerausbildung und im Pädagogik-Unterricht, indem

  1. ein GLOSSAR (ab S. 323) verwendete Begriffe möglichst einfach erklärt,
  2. ein Verzeichnis von MEDIEN Hinweise gibt auf
    1. Literatur (ab S. 353),
    2. Datenträger (ab S. 357) und
    3. Internetquellen (ab S. 361) sowie
    4. Essays (ab S. 363) des Buchautors mit inhaltlichem Bezug zu diesem Buch,
  3. ein INDEX (ab S. 371) die Suche im Buch erleichtert und
  4. einige Fragen von Lesern (ab S. 379) beantwortet werden;
    vgl. nachfolgend unter 6. Diskussion.

Dem gleichen Zweck dienen folgende Markierungen im gedruckten Text:

  • Verweise auf das Glossar durch ein dem betreffenden Wort vorangestelltes » ,
  • im Index aufgeführte Stichworte durch ein dem betreffenden Wort hintangestelltes « ,
  • sonstige Links (z.B. Seitennummern) durch Unterstreichung.

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4.1 Printbuch 4.2 E-Book 4.3 Lesungen

Im Vorwort zum gedruckten Buch hat der Autor angekündigt, die Markierungen mit « und » seien in der elektronischen Fassung interaktiv; dies traf zwar für die von ihm erzeugt PDF-Datei des Buches zu, ging jedoch bei der Umsetzung in ein epub-Ebook durch BoD leider verloren.

Zu den "Verlusten" in diesem Format zählt auch, dass alle Verweise auf Seitenzahlen durch einen Rechtspfeil ersetzt worden sind, dessen Anklicken zu der referenzierten Stelle führt. Das ist insbesondere bei Stichworten, bei denen auf mehrere Stellen verwiesen wird, nicht befriedigend gelöst.

Anmerkung:
In dem vom Autor selbst erstellten E-Book zu seinem Buch „Schulen brauchen gute Lehrer“ hat er dafür eine zweckmäßigere Lösung gefunden, die zugleich erleichtert, E-Book und Printbuch nebeneinander zu verwenden.

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4.1 Printbuch 4.2 E-Book 4.3 Lesungen

Mit dem Vortrag ausgewählter Passagen aus dem Buch "Schule des Bewusstseins - Ein pädagogisches Lesebuch" verdeutlicht der Autor

  • Leitgedanken, Aktualität und Vielseitigkeit des Ansatzes
    von Erziehung als Bewusstseinsbildung.

Anhand ausgewählter Texte aus dem Buch unf mit einer visuellen Präsentation wird lebhaft vermittelt, wie sich anschaulich und konkret

  • Bewusstsein trainieren und damit
  • Persönlichkeitsentwicklung gestalten lässt.

Im Anschluss an die Lesungen besteht Gelegenheit

  • zum Gespräch mit dem Autor und
  • zur persönlichen Signatur des Buches.

Die erste Lesung fand 2013 in Ober-Ramstadt statt.

Einladungen zu Lesungen an Schulen / Seminaren / Bildungszentren sind dem Autor willkommen. - Über das Kontaktformular ist er erreichbar.

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5. Resonanzen

Prof. Dr. Gerald HütherProf. Dr. Gerald Hüther
- Neurobiologe an der Universität Göttingen und in zahlreichen pädagogischen Initiativen engagiert, schreibt:

"Den Ansatz, den Sie verfolgen und die Art und Weise,
wie Sie ihn hier umgesetzt haben, gefallen mir sehr."


lernwelt.at"Lernwelt Österreich"
- eine Internetseite der Initiative von Prof. Hüther und Peter Schipek -

Dort sind zu "Schule des Bewusstseins" ein Interview und eine Rezension erschienen.

Prof. Dr. Erhard MeuelerProf. Dr. Erhard Meueler,
Professor für Erwachsenenbildung an der Uni Mainz bis 2003, Autor und vhs-Dozent, äußert:

"Der Autor von 'Schule des Bewusstseins' ist ein 'Meister des pädagogischen Dialogs'. Mit seinem pfiffigen Layout bezwingt er die Bleiwüste."


Prof. Dr. Rainer WinkelProf. Dr. Rainer Winkel,
Pädagoge an der Universität der Künste in Berlin, schreibt:

"Ihre Schule des Bewusstseins ist ein großartiges pädagogisches Lesebuch, zu dem ich Sie herzlich beglückwünschen möchte. Um mein eigenes Denken in Gang zu setzen, wären womöglich hundert Bücher meiner erziehungswissenschaftlichen Zunftkollegen nötig, was Sie mit einem einzigen Buch geschafft haben."

Arnulf ZitelmannArnulf Zitelmann,
preisgekrönter Schriftsteller zahlreicher Jugendromane und Sachbücher, meint:

"Das Buch "Schule des Bewusstseins" müsste in der Lehrerausbildung jedem Referendar unbedingt in die Hände kommen!"


Hildegard Fischer-Weckermann,
Betreiberin der Internet-Zeitung www.Owwer-Ramschd.de hat dort ausführlich berichtet:

Über die erste Lesung am 10.4.2013 in Ober-Ramstadt.

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6. Diskussion

Hier beantwortet der Autor ihm gestellt Fragen zum Buch "Schule des Bewusstseins". Um die Orientierung zu erleichtern werden die Fragen Stichwörtern zugeordnet, die in folgendem Menü aufgeführt sind:

Menü "STICHWÖRTER"
Adressaten - Anthropologischer HintergrundGender - Gymnasialer Bezug
Kulturelle BildungLeitgedankenPädagogisches LesebuchSchreibmotiv
Tatsachen oder Fiktionen

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Frage (zu Adressaten):

An welche Adressaten richtet sich dieses Buch?

Antwort des Autors:

Lesenswert wird dieses Buch jedem erscheinen, der sich für Erziehung, Schule oder Bewusstsein interessiert. Übereinstimmungen und Kontraste zu Erinnerungen an die eigene Schulzeit und eine Vielzahl überraschender Verhaltensweisen sind darin zu entdecken. Die Lektüre regt an, eigenes Verhalten mit geschilderten Verhaltensweisen zu vergleichen und womöglich zu modifizieren.

Das Buch will nicht indoktrinieren, die ‚Pädagogische Freiheit ‘ nicht mindern, sondern mehren, aber auch schärfen, indem es bewusstseinsbildende Methoden und Aktionen konkret beschreibt.

Den damit verbundenen sprachlichen und gedanklichen Anforderungen werden Jugendliche von etwa 16 Jahren an gewachsen sein. So kann das Buch auch als Gegenstand eines Pädagogik-Kurses in der gymnasialen Oberstufe dienen.

Insbesondere sollten sich Menschen vor der Entscheidung, ob sie einen erzieherischen Beruf ergreifen, mit der Frage auseinandersetzen, ob sie sich den bewusstseinsbildenden Anforderungen stellen möchten.

Lehrer, die ihren Beruf schon eine Weile ausüben, gibt das Buch viele Anregungen, wie man mit bewusstseinsbildenden Methoden konkreten Herausforderungen des Schulalltags begegnen und Erziehung überzeugend gestalten kann.

Auch Verantwortungsträger in der Schulaufsicht oder Schulpolitik können darin eine konkrete Perspektive für die Erziehungsarbeit an Schulen gewinnen und daraus vielleicht sogar Impulse für die Gestaltung eines dafür förderlichen Rechtsrahmens ableiten.

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Frage (zu Anthropologischer Hintergrund):

"Welchen anthropologischen Hintergrund haben der Autor und dieses Buch?"

Antwort des Autors:

Ungern möchte ich diese Frage beantworten; denn wie immer ich mich dazu äußerte, könnte die Antwort denen, die Meinungen nach Kategorien sortieren, einen Anlass bieten, den Autor oder sein Buch in eine Schublade zu tun, die ein unliebsames Etikett trägt. -

Gleichwohl möchte ich auf die Frage hin zwei Bemerkungen anbringen:

Erstens habe ich großen Respekt vor den Lesern. Sie werden selbst am besten merken, mit welchen Grundlagen ihrer Weltanschauung dieses Buch und meine Gedanken korrespondieren.

Zweitens möchte ich dem so Fragenden folgende Gegenfragen stellen: Ist es im Hinblick auf den Umgang mit Menschen nicht einerlei, ob man sie ansieht

  • alttestamentlich als gottesebenbildliche Geschöpfe,
  • neutestamentlich als Geschwister mit dem Anspruch auf meine Nächstenliebe,
  • islamisch als mit Würde ausgezeichnete Ebenbilder Allahs,
  • buddhistisch als Achtsamkeit verdienende und entwickelnde Persönlichkeiten,
  • humanistisch-aufgeklärt als Individuen auf dem Weg zur Erkenntnis ihrer selbst oder
  • anthroposophisch als Reinkarnationen mit wertzuschätzender Seelenvorbildung?

Verdient darum nicht jeder Mensch Achtung und Zuwendung jedes Menschen, nicht aber Geringschätzung und schon gar nicht Fremdbestimmung oder gar Gewalt?

Ist nicht 'symmetrische Kommunikation' eben dazu bestimmt, Wertschätzung zu senden und zu empfangen? Wäre nicht auch Liebe ein gutes Wort für solchen Umgang?

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Frage (zu Gender):

Warum sprechen Sie von Schülern und Lehrern immer in der maskulinen Form und setzen sich damit über gültige Genderbestimmungen hinweg?

Antwort des Autors:
Es liegt mir fern, Schülerinnen oder Lehrerinnen zu diskriminieren. Wer den Bestimmungen zur Nennung beider Geschlechtsformen Verordnungsrang gegeben hat, ist sich offenkundig der Doppelbedeutung von 'Schüler' als Gattungsbegriff und als Personenbegriff in unserer Sprache nicht mehr bewusst. Er nimmt für den marginalen Zugewinn an wertschätzender Geschlechterwürdigung den Verlust an Lesbarkeit von Texten hin, die von 'Schülerinnen und Schülern und von Lehrerinnen und / oder Lehrern an von einer Schulleiterin oder einem Schulleiter geleiteten Einrichtung' handeln.

Auch die vom Duden anempfohlenen geschlechtsneutralen Begriffe 'Lernende', 'Lehrende' und 'Leitende' entfalten ihre Geschlechtsneutralität erst im Plural oder als Adjektive. Und sie machen es z.B. Nichtschülern unmöglich, sich doch als Lernende zu verstehen.

Schon in meiner aktiven Dienstzeit habe ich mich dieser sinnarmen Praxis nicht unterworfen, sondern damals wie heute darauf verwiesen: Eine Schülerin kann ein hervorragender Schüler sein. Der Sinn dieses Satzes ist evident, die Umkehrung sinnlos.

Ich nehme mir deswegen auch in diesem Buch die Freiheit, Verständlichkeit der amtlichen Schreibweise vorzuziehen.

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Frage (zu Gymnasialer Bezug):

Man hat den Eindruck, dass Ihre 'Schule des Bewusstseins' ein Gymnasium ist. Weshalb bleiben andere Schulen und Einrichtungen, die einen Erziehungsauftrag erfüllen, unerwähnt?

Antwort des Autors:
Als Schüler, Student, Vater, Lehrer, Schulaufsichtsbeamter und Schulleiter habe ich eigene Erfahrungen nur an weiterführenden Schulen gemacht, die (auch) zum Abitur führen. Darum sollte die Übertragung der hier dargestellten Sichtweisen und Methoden auf andere Schulformen denen überlassen bleiben, die sich dort besser auskennen; denn sie alle haben einmal eine zum Abitur führende Schule besucht.

Es dürfte ihnen deswegen nicht schwerfallen, die Anregungen in Unterrichts- und Beratungs-Situationen für Heranwachsende an der ihnen vertrauten Schulform zu übertragen.

Ihnen bleibt dann auch die reizvolle Aufgabe, die psychologischen Sachverhalte und Begriffe für das Verständnis der Kinder und Jugendlichen so zu vereinfachen, dass sie verständlich und wirksam bleiben ohne intellektuell zu überfordern.

Bei der Bewusstseinserziehung kommt es hinsichtlich der Lehrer-Schüler-Interaktion in erster Linie darauf an, dass die Beteiligten deutlich machen, dass sie ihnen am Herzen liegt und ihnen von großer Wichtigkeit ist.

Der begriffliche Überbau ist lehrerseitig für das Verständnis relevant, schülerseitig aber für das Erleben und Anwenden weitgehend entbehrlich.

Wo Bewusstseinserziehung allerdings nicht nur praktiziert, sondern auch reflektiert werden soll, stelle ich mir Adressaten mit entsprechender emotionaler und rationaler Intelligenz vor. Solche Schüler finden sich in größerer Zahl an Schulen, die zur Allgemeinen Hochschulreife führen. Diese Schulen leisten mit einer reflektierten Bewusstseinsbildung einen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung von Menschen, die für die spätere Übernahme verantwortungsvoller Aufgaben in der Gesellschaft besonders gut gerüstet sein werden. Das rechtfertigt auch, dieses Buch in Projektion auf eine solche Schulumgebung zu schreiben.

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Frage (zu Kulturelle Bildung):

Warum setzen Sie Persönlichkeitsbildung mit Bewusstseinsbildung gleich und lassen dabei den Einfluss der Bildung als Verankerung in der Kultur unbeachtet?

Antwort des Autors:
Als Schüler, Student, Vater, Lehrer, Schulaufsichtsbeamter und Schulleiter habe ich eigene Erfahrungen nur an weiterführenden Schulen gemacht, die (auch) zum Abitur führen. Darum sollte die Übertragung der hier dargestellten Sichtweisen und Methoden auf andere Schulformen denen überlassen bleiben, die sich dort besser auskennen; denn sie alle haben einmal eine zum Abitur führende Schule besucht.

Es dürfte ihnen deswegen nicht schwerfallen, die Anregungen in Unterrichts- und Beratungs-Situationen für Heranwachsende an der ihnen vertrauten Schulform zu übertragen.

Ihnen bleibt dann auch die reizvolle Aufgabe, die psychologischen Sachverhalte und Begriffe für das Verständnis der Kinder und Jugendlichen so zu vereinfachen, dass sie verständlich und wirksam bleiben ohne intellektuell zu überfordern.

Bei der Bewusstseinserziehung kommt es hinsichtlich der Lehrer-Schüler-Interaktion in erster Linie darauf an, dass die Beteiligten deutlich machen, dass sie ihnen am Herzen liegt und ihnen von großer Wichtigkeit ist.

Der begriffliche Überbau ist lehrerseitig für das Verständnis relevant, schülerseitig aber für das Erleben und Anwenden weitgehend entbehrlich.

Wo Bewusstseinserziehung allerdings nicht nur praktiziert, sondern auch reflektiert werden soll, stelle ich mir Adressaten mit entsprechender emotionaler und rationaler Intelligenz vor. Solche Schüler finden sich in größerer Zahl an Schulen, die zur Allgemeinen Hochschulreife führen. Diese Schulen leisten mit einer reflektierten Bewusstseinsbildung einen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung von Menschen, die für die spätere Übernahme verantwortungsvoller Aufgaben in der Gesellschaft besonders gut gerüstet sein werden. Das rechtfertigt auch, dieses Buch in Projektion auf eine solche Schulumgebung zu schreiben.

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Frage (zu Leitgedanken):

Welche Leitgedanken verfolgen Sie mit diesem Buch?

 

Antwort:

Diese Frage beantwortet Abschnitt 1.2 dieser Dokumentation.

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Frage (zu Pädagogisches Lesebuch):

Warum nennen Sie dieses Buch ein pädagogisches Lesebuch?

Antwort des Autors:

Lesebuch nenne ich es im Unterschied zu Lehrbuch oder Lexikon. Die Inhalte könnten zwar sehr wohl in einem Lehrbuch systematisch behandelt werden, aber als solches würde es vermutlich weniger Lesefreude bereiten und weniger Leser ansprechen. Deswegen habe ich eine Darstellung in Episoden gewählt, deren jede für sich gelesen werden mag. Damit kommt es den Lesegewohnheiten vieler Leser entgegen.

Die Episoden leben durchweg von Dialogen in direkter und indirekter Rede. Das wirkt ansprechender und lebendiger als rein deskriptive Texte.

Episoden habe ich zur Darstellung gewählt, um den didaktischen Forderungen zu genügen, Lerninhalte konkret, anschaulich und exemplarisch zu vermitteln. Ideen erlangen durch Konkretisierung ihre Rechtfertigung und Realisierbarkeit. Beispiele wirken überzeugender als Theorien. Ständig wechselnde Szenarien sind typisch für den Schulalltag.

Episoden bilden darum Schulwirklichkeit besser ab als beispielsweise ein Roman mit durchgehendem Handlungsfaden. Lebendigkeit erhalten die Darstellungen durch Dialoge, Zeitlosigkeit durch das durchgängig verwendete Tempus Präsenz. Die Hinweise im Vorwort erläutern das lesefreundliche Layout sowie den Anhang zur Orientierung im Buch selbst und mittels weiterer Quellen. Damit kann das Lesebuch auch als ein 'Lernbuch' dienen.

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Frage (zu Schreibmotiv):

Was hat Sie persönlich bewogen, dieses Buch zu schreiben?

Antwort des Autors:

Ich blicke auf ein Berufsleben als Lehrer zurück, in dem ich viel Erzählenswertes erlebt habe. In dessen Verlauf habe ich über die Persönlichkeitsentwicklung bei Jugendlichen sowie über den Umgang mit sich selbst und mit einander bei den Heranwachsenden, bei Eltern, im Kollegenkreis, mit Freunden und mir selbst viel erlebt, reflektiert, erprobt und gelernt. Dabei hat sich die Vorstellung davon allmählich immer klarer herausgebildet, dass Erziehung ihrem Wesen nach eigentlich Bewusstseinsbildung ist.

Diese Sichtweise hat sich im Laufe meiner beruflichen Tätigkeit allmählich herausgebildet und geschärft. Die gewonnenen Erfahrungen und Einsichten aufzuschreiben, gibt mir nun der Ruhestand Gelegenheit. Damit folge ich dem Impetus jeden Lehrers, der Freude daran hat, wichtige Kenntnisse, Einsichten und Erfahrungen weiterzugeben.

Wichtig finde ich insbesondere folgende Aspekte:

  • Zum einen halte ich den Gedanken, Erziehung als bewusstseinsbildenden Prozess zu definieren, für neu *). Jedenfalls habe ich diese Sichtweise noch in keinem anderen pädagogischen Buch so erklärt gefunden. Ich unternehme den Versuch, an konkreten Beispielen zu verdeutlichen, was ich damit meine.
  • Dazu gehören das bewusste Wahrnehmen und Deuten materieller, rationaler und emotionaler Vorgänge sowie die Antizipation von Folgen und deren Bewertung, jeweils unter verschiedenen Perspektiven. Es geht um Erkenntnis- und Entscheidungsprozesse, den Umgang mit unerwarteten Situationen, mit Emotionen und Gefühlen und um die Entwicklung von Fähigkeiten und Grundhaltungen individueller Persönlichkeiten.
  • Zum andern sehe ich in unserm Schulwesen und in unserer Gesellschaft einen Bedarf dafür, Erziehung als Befähigung zum freien und verantwortlichen Umgang mit sich, mit einander und mit der Umwelt mehr in den Mittelpunkt öffentlichen Interesses zu rücken.
  • Man räumt heutzutage der Bildung eine hohe Priorität ein und nennt Bildungsinvestitionen Zukunftsinvestitionen. Das ist gewiss zu begrüßen. Aber für den ergänzenden zweiten Teil des verfassungsmäßigen Auftrags der Schulen, nämlich Erziehung, überlässt man die Schulen sich selbst, ihrer ‚Pädagogischen Freiheit‘ und wenn es hoch kommt der Hilfe von Schulpsychologen, Schulsozialarbeitern oder Mediatoren.
  • Mit meinem Buch möchte ich zeigen, dass man ohne zusätzlichen Personal- oder Kostenaufwand Lehrer dazu befähigen kann, mit vielen Erziehungsproblemen auch selbst kompetent umgehen zu können.
  • Schließlich mag das Buch jedem Leser dienlich sein, der gern über erzieherische Fragen oder das eigene Verhalten nachdenkt.
    *) Gern räume ich ein, dass freiheitliche Erziehung meines Erachtens nie etwas Anderes bezweckt hat. Mir scheint allerdings, dass der bewusstseinsbildende Aspekt dabei eher intuitiv« und unbewusst eine Rolle gespielt hat.

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Frage (zu Tatsachen oder Fiktionen):

Was sind Tatsachen, was Fiktionen in diesem Buch?

Antwort des Autors:

Das ist ganz schwierig zu trennen. Kein Kapitel des Buches ist rein fiktional und keines völlig nichtfiktional. Fast alle Begebenheiten haben einen Erfahrungshintergrund. Die 'Erfindung der erweiterten Wiedergutmachung' zum Beispiel ist ein Tatsachenbericht. Auch das ergreifende Kapitel ‚Beileid bekunden‘ beruht auf eigenem Erleben.

Die 'Abschiedsfeier' ist eine Kombination vieler tatsächlicher und einiger fiktionaler Elemente. Das Referat 'Erziehung reflektieren' hingegen ist erdacht. Hätte ich aber heute darüber zu sprechen, wäre es mein Text.

Viele Dialoge habe ich ähnlich erlebt. Alle angesprochenen Probleme entstammen tatsächlichen Beobachtungen. Viele Lösungsansätze sind auch so oder ähnlich praktiziert. Manche sind erst im Nach-Denken ausformuliert. Wenn ich damals schon vermocht hätte, was mir inzwischen klargeworden ist, wäre ich so damit umgegangen, wie ich es jetzt beschreibe.

Meine persönliche Entscheidung, Erziehung als Bewusstseinsbildung anderen erzieherischen Konzepten vorziehen, beruht allerdings auf meinen tatsächlichen Erfahrungen. Diese haben in mir die Überzeugung reifen lassen, das dargestellte Konzept für tragfähig und empfehlenswert zu halten.

    *) Umwelt wird hier verstanden als Oberbegriff für Natur, Kultur und deren materielle und immaterielle Werte.

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7. Korrigenda

Den Perfektionisten bekümmert kaum etwas so sehr,
wie seine eigene Unvollkommenheit.

Das gedruckt vorliegende Buch und aufmerksame Leser verlangen folgende Korrekturen:

Seite Stelle korrigierte Phrase (statt … )
108 Z. 7 von unten Was denn schulischerseits … (statt Was den … )
127 Z. 5 von unten der Menschenführung (statt des … )
187 Toni, Z. 3 von unten das Gerät von sich aus gegeben (statt … gegen)
212 vorletzter Abs., Z. 1 … nicht wieder tun (statt … tut)
335 Goldene Regel, Z. 1 Über viele Kulturen … (statt viel … )
345 Selbstvertrauen Positive Einschätzung … (statt Positivee … )
361 3.01 (Spitzer …), Z. 7 … der negativen Auswirkungen (statt der negatives A.)

Sollten Sie weitere Fehler entdecken, ist der Autor dankbar für jeden Hinweis darauf. Er ist über das Kontaktformular erreichbar.

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