Selbsteinschätzung üben

 

Vorbemerkung

  • Das Vorwort des Buches "Schule des Bewusstseins" ist der BoD-Leseprobe ab Seite 3 zu entnehmen.
  • Handlung und Leitgedanken des nachfolgenden 20. Kapitels finden sich in der Dokumentation. des Buches "Schule des Bewusstseins".

 

Schüler zur eigenen Bewertung ihrer ‚Sonstigen Mitarbeit’ anleiten

Selbsteinschätzung

Die ‚Sonstige Mitarbeit’ in der gymnasialen Oberstufe umfasst die mündliche Mitarbeit, die Kommunikation und ggf. Ausarbeitungen zu Unterrichtsinhalten, Hausaufgaben und die Vorbereitung von Referaten. Hier - wie auch schon in Klassen 9 und 10 - können Schüler dazu angeleitet werden, auf einzelne Gesichtspunkte obacht zu geben, die für die Bewertung ihrer Mitarbeit relevant sind. Damit werden Bewertungskriterien für die ‚Sonstige Mitarbeit’ bestimmt, welche die Schüler auch zur differenzierten Selbsteinschätzung ihrer Leistungen in diesem Bereich befähigen. Das folgende Beispiel konkretisiert, wie Bewertungsgesichtspunkte und zugehörige Bewertungsstufen mit Schülern erarbeitet werden können.

Unterrichtlicher Rahmen und Absicht

Peißinger betritt den Klassenraum,
in dem sein Philosophiekurs der Stufe EF auf ihn wartet.
Es ist die zweite Stunde in diesem Kurs.
In der voraufgegangenen Stunde hat er das Thema und seine Bedeutung
für das Fach und für jeden einzelnen Menschen vorgestellt
und eine Grobgliederung seiner Unterrichtsplanung gegeben.

„Heute soll es um die Frage gehen“, erklärt er,
„welche Erwartungen mein Unterricht an euch stellt
und unter welchen Gesichtspunkten eure Leistungen zu bewerten sind.
Euch darüber zu informieren, ist vorgeschrieben.
Euch daran sogar aktiv zu beteiligen, ist meine Absicht.
Denn ich möchte nicht allein über eure Leistungen urteilen,
sondern euer Bewusstsein dafür schärfen
und mit euch ein Werkzeug entwickeln, mit dem ihr das auch selbst könnt.

Meine Absicht ist also,
ein zu meinem Unterricht passendes Hilfsmittel zu schaffen,
mit dem sich eure ‚Sonstige Mitarbeit‘
in diesem für die meisten nur mündlichen Fach
anhand von Bewertungsgesichtspunkten differenziert
und einigermaßen überprüfbar bewerten lässt.
Dafür habe ich mir ein Schema überlegt,
dessen Zellen ich mit euch gemeinsam füllen möchte.“

Dazu legt er folgende Folie (Abbildung 18) auf den Projektor:


Struktur der Bewertungsgesichtspunkte

P. Bewertungsgesichtspunkte
A B C D E F G H
5                
4                
3                
2                
1                
0                
Abbildung 18: Struktur der Bewertungsgesichtspunkte-Matrix

Peißinger erläutert diese Matrix folgendermaßen:
„A, B, C und so weiter stehen für je einen Bewertungsgesichtspunkt
wie z.B. ‚aktive Beteiligung am Unterricht‘; weitere werden wir sammeln.
In den mit 5 bis 0 absteigend nummerierten Zeilen darunter wird eingetragen,
in welchen Abstufungen dieser Gesichtspunkt
voll erfüllt (5) bis unerfüllt (0) ausgeprägt sein kann.

Das wollen wir am Beispiel der Unterrichtsaktivität einmal gemeinsam versuchen.“


Ein erster Gesichtspunkt

Im Lehrer-Schüler-Gespräch entsteht folgende Übersicht dazu:



Punkte
Bewertungsgesichtspunkt
Aktivität im Unterricht
5 unaufgefordert, beständig aktiv
4 fast immer aktiv, auch unaufgefordert
3 ziemlich regelmäßig aktiv
2 selten aktiv
1 still und wenig wahrnehmbar
0 uninteressiert und unaufmerksam
Abbildung 19: Bewertungsstufen zu "Aktivität im Unterricht"

Petra merkt an, dass es gewiss nicht nur auf die Aktivität als solche,
sondern doch wohl auch auf die Qualität der Beiträge ankomme
und auch darauf, ob und wie eigenständig sie seien.

Peißinger legt daraufhin eine Folie auf,
in der nun weitere Bewertungsgesichtspunkte zusammengetragen werden:


Sammlung weiterer Gesichtspunkte

  Bewertungsgesichtspunkte
A Aktivität im Unterricht
B Qualität der Beiträge
C Selbständigkeit
 
Abbildung 20a: Bewertungsgesichtspunkte Teil 1

Peißinger gibt den Hinweis, dass ihm selbst besonders wichtig sei,
wie die Schüler als Lerngruppe miteinander umgehen,
wie sie einander ausreden lassen
und auf Beiträge der andern eingehen können.

Dafür lässt er Überschriften sammeln,
die unter D bis F eingetragen werden.


D Gruppen- und Sozialverhalten, Teamfähigkeit
E Beachtung von Kommunikations-Regeln
F Bezugnahme auf Mitschüler-Beiträge
Abbildung 20b: Bewertungsgesichtspunkte Teil 2

Dirk macht darauf aufmerksam, dass ja wohl auch die Führung der Haushefte
und die Anfertigung von Hausaufgaben« nach Quantität und Qualität
bewertungsrelevant sein müssten. Das führt zu den folgenden Einträgen:


G Regelmäßigkeit der Ausarbeitungen
H Qualität der Ausarbeitungen
Abbildung 20c: Bewertungsgesichtspunkte Teil 3

Bewertungsstufen beschreiben

„Nun versucht bitte in Gruppen nach dem Muster zu Gesichtspunkt A
auch zu B bis H Abstufungen von voll erfüllt (5) bis unerfüllt (0)
passend zum jeweiligen Gesichtspunkt zu beschreiben“, gibt Peißinger auf.

Nach sich selbst organisierender Gruppenbildung zu den Gesichtspunkten [B] bis [H]
verteilt er 7 vorbereitete Folien mit Stiften
mit gleichem Aufbau wie die in Abbildung 19 für [A] schon ausgefüllte Folie.

Nach gut 5 Minuten sind die 7 Gruppen fertig.
Ein Sprecher jeder Gruppe erläutert deren Folie am OHP.
Peißinger regt bei einigen Vorschlägen an, die Beschreibungen der Stufen noch etwas prägnanter oder einfacher zu formulieren.
Die Folien werden entsprechend verbessert.

Peißinger: "Ihr habt die Aufgabe prima bewältigt.
Ich werde die Folien so in eine EXCEL-Tabelle übernehmen,
deren Ausdruck ich zum nächsten Mal mitbringe.
Zu diesem Zweck nehme ich Eure Folien nachher mit."


Diskussion über die Brauchbarkeit der Bewertungsstufen

Am Beispiel der unveränderten Folie [A] lässt Peißinger erörtern,
wie brauchbar die Bewertungsstufen den Schülern erscheinen.
Dazu legt er Folie [A] noch einmal auf den OHP.

Peißinger: „Erinnert euch bitte an das Fach Mathematik im vergangenen Quartal.
Versucht bitte dazu jeder für sich
unter den 6 Bewertungsstufen diejenige zu finden,
welche die eigene Aktivität am besten beschreibt.“

„Ich kann es deswegen nicht sicher sagen,
weil wir das so gar nicht gewohnt sind“, antwortet Clara.

Otmar widerspricht ihr:
„Wenn uns von den Lehrern Noten gegeben werden,
wissen wir doch auch,
ob wir sie für zutreffend halten oder nicht.
Und wir kennen die Note ziemlich genau,
die wir für gerecht halten.“

„Das sind wir ja auch gewohnt“, entgegnet Clara.

Petra meldet sich: „Clara, das kannst du ziemlich einfach einsehen:
Die Punktangaben 5 bis 0 kann man ja auch als Noten 1 bis 6 interpretieren;
und dann hättest du nur die Aufgabe,
deine eigene Leistung in dem betreffenden Bereich,
also jetzt zum Beispiel deiner ‚Aktivität im Unterricht‘ zu benoten.
Und die verbale Erläuterung in der Tabelle
gibt dir dabei einen Hinweis, welche Note in Betracht kommt,
je nachdem, welche Formulierung du am treffendsten für dich findest.“

„Ja, warum nicht gleich so?“, meint Clara.
„Dann sind die Punktwertungen doch nur irreführend.“

Bernd meldet sich und erklärt ihr:
„In der Oberstufe haben wir doch sowieso
statt der Noten ein Punktsystem von 0 bis 15 Punkten,
mit denen die Bedingungen für Prüfungszulassung und Abschluss festgelegt werden.
Wenn Du die Punkte in der Tabelle von 0 bis 5 mit 3 multiplizierst,
bist du genau bei den Oberstufenpunktwerten.

Die von Herrn Peißinger vorgeschlagenen 6 Stufen passen dazu
und stellen zugleich die Brücke zum alten Notensystem her,
wie es Petra erklärt hat.
Ich finde das System deswegen sehr verständlich und praktisch.“

Peißinger lächelt.

„Stimmt was nicht?“,
fragt Bernd dadurch etwas verunsichert.

„Im Gegenteil, Bernd“, antwortet Peißinger,
„ich freue mich einfach darüber, dass du erkannt hast,
was ich mir dabei gedacht habe.“

Dieter macht ein kritisches Gesicht
und Peißinger bittet ihn, zu sagen, was er denkt.


Bewertung der übrigen Leistungen

„Differenzierter als eine SoMi-Note ist das ja gewiss,
aber wo bleibt denn die Bewertung« der besonderen Leistungen?
Also, wenn ich beispielsweise ein Referat halte,
einen Aufsatz schreibe oder ein ausführliches Stundenprotokoll abgebe?“

Darauf Peißinger: „Gut, dass du diese Leistungen erwähnst.
Natürlich fallen sie nicht unter den Tisch.
Aber deren Bewertung mit Punkten oder einer Note behalte ich mir selbst vor.
Schriftliche Bestandteile der Mitarbeit zu beurteilen
verlangt nämlich ein Maß an Sachkenntnis und Erfahrung,
das man von vielen Schülern nicht erwarten kann.

Damit ich aber keine derartige Leistung übersehen kann,
treffe ich Vorsorge, dass ihr mich daran erinnern könnt.
Unter der Matrix mit den Bewertungsgesichtspunkten
wird ein Feld erscheinen, das ungefähr so aussieht
wie die folgende Folie zeigt:“


Besondere Aktivitäten (z.B. Protokoll, Aufsatz, Referat):
Eigene Bemerkungen / Mitteilung(en) an den Lehrer:


Note aufgrund Selbsteinschätzung (mit Tendenz):
Abbildung 21: Ergänzende Hinweise zum Bewertungsbogen

„Da ist aber wenig Platz für vorgesehen“, kritisiert Dieter.

„Ich werde mich über jeden freuen, dem er nicht reicht, Dieter.
Diejenigen können dort ‚b.w. ‘ eintragen
und auf die leere Rückseite des Blattes die Liste ihrer Aktivitäten schreiben.“

„Und was für Bemerkungen erwarten Sie darunter?“, fragt Clara nach.

„Keine und alle, liebe Clara“, antwortet Peißinger,
„die meisten werden das Feld vermutlich leer lassen.
Aber es könnte ja sein, man möchte mich an ein Gespräch erinnern,
das mir wichtige Informationen gegeben hat.
Oder jemand möchte mir einen Tipp geben.
Oder mir einfach aufschreiben, was er vor andern nicht sagen mag.
Ich werde jedenfalls jede dort aufgeschriebene Bemerkung lesen und bedenken.“

„Was für eine Note wollen sie denn von uns in der untersten Zeile lesen?“,
fragt Bernd nach:
„Soll es die dem Mittelwert der 8 Einzelpunkte entsprechende sein
oder die Note, die Sie uns für die besonderen Aktivitäten geben sollten?“

„Nein Bernd,“ stellt Peißinger klar, „weder noch,
sondern nur die Note, die du für die Sonstige Mitarbeit
im zurückliegenden Quartal als gerecht empfändest.
Ich glaubte, das ergäbe sich aus der Position dieser Abfrage ganz am Schluss.
Es ist gut, dass deine Frage zur Klärung beiträgt, Danke!“

 

Mittelwerte - gewichtet oder nicht

Dieter meldet sich nochmal:
„Also Bernd scheint das mit dem Mittelwert aus den acht Einzelpunkten
klarer zu sein als mir. – Ich frage mich,
ob diese Punkte einfach gleichgewichtig in den Mittelwert eingehen sollen,
oder ob nicht eine Gewichtung angebracht ist.
Ich könnte mir vorstellen,
dass Qualität doch höher zu gewichten ist als Quantität,
also B und H mit höherer Gewichtung in den Mittelwert eingehen sollten.
Das hätte sogar noch einen Vorteil,
dass die Bezugspunktzahl von 40 auf 50 ansteigt
und das Verhältnis des gewichteten Mittelwerts zu 50
durch schlichte Verdopplung als Prozentwert interpretiert werden kann.“

Peißinger darauf: „Dieter, du kennst dich mit der Mathematik bestens aus
und weißt sie auch gut auf die Auswertung der Tabelle anzuwenden.
Indem ich solch eine Tabelle schon mehrfach verwendet habe,
bin ich zu einem mich selbst überraschenden Ergebnis gekommen:
Die prozentualen Ergebnissen unterscheiden sich bei gewichteten Mittelwerten
gegenüber den ungewichteten um höchstens 4 Prozent.
Darum darf man sich den Luxus der Gewichtung getrost schenken.
Wichtig ist Dein Hinweis aber deswegen,
weil es ohne Untersuchung der Folgen unredlich wäre, so zu verfahren.“

„Darf ich mich auch selbst davon überzeugen?“, fragt Dieter nach.

„Ja gern“, räumt Peißinger ein,
„ich werde Dir in den nächsten Tagen eine anonymisierte EXCEL-Tabelle
mit den Punktwerten eines Kurses geben, an der du es ausprobieren kannst.
Am besten schreibst du mir kurz eine E-Mail, damit ich es nicht vergesse;
dann sende ich dir die Tabelle als Anhang zu meiner Antwort.

Euch zeige ich jetzt den Vordruck,
den ein anderer Kurs vor euch entwickelt hat.“

 

Ergebnis

Peißinger legt die entsprechende Folie auf den OHP.
Weil sie im Querformat hier nicht gut darstellbar ist,
werden deren Spalten [B] bis [H] nachfolgend wiedergegeben.

 
P. Qualität der Beiträge Selbständigkeit
5 viele eigenständige und weiterführende Beiträge meistens weder Anleitung noch Tipps nötig
4 etliche passende und weiterführende Beiträge Anleitung oder Tipps selten nötig
3 teilweise reproduktive Beiträge Anleitung oder Tipps manchmal nötig
2 überwiegend reproduktive Beiträge genaue Anleitung oft nötig
1 fast keine eigenen Beiträge immer sehr genaue Anleitung nötig
0 keine eigenen Beiträge trotz Anleitung meistens ergebnislos
Abbildung 22a: Bewertungsstufen zu [B] und [C]

 

P. Gruppen- und Sozialverhalten, Teamfähigkeit Beachtung von Kommunikations-Regeln
5 sehr aktiv und immer hilfsbereit gelingt meistens
4 durchweg aktiv und fähig, anderen zu helfen gelingt häufig
4 teilweise aktiv und bemüht, anderen zu helfen gelingt bisweilen
2 aktiv oft erst nach Aufforderung gelingt selten
1 durchweg passiv gelingt kaum
0 ablehnend, isoliert gelingt nie
Abbildung 22b: Bewertungsstufen zu [D] und [E]

 

P. Bezugnahme auf Mitschüler-Beiträge Regelmäßigkeit der Ausarbeitungen Qualität der Ausarbeitungen
5 meistens meistens immer vollständig und fast fehlerfrei
4 häufig häufig überwiegend vollständig und richtig
3 bisweilen bisweilen meist vollständig, aber mit einigen Fehlern
2 selten selten annähernd vollständig, aber oft fehlerhaft
1 kaum fast nie sehr lücken- und fehlerhaft
0 nie nie unbrauchbar
Abbildung 22c: Bewertungsstufen zu [F] bis [H]

Erstaunen

„Das gleicht ja unseren Ergebnissen wie ein Ei dem andern“,
stellt Bernd mit unüberhörbarem Erstaunen fest.

„Wie kommt das wohl?“, lässt Peißinger nachdenken.

„Es gibt ja nur zwei mögliche Erklärungen“, meint Petra,
„entweder haben Sie uns manipuliert, ohne dass wir es bis jetzt gemerkt haben,
oder es gibt eben hierfür kursübergreifend sehr ähnliche Lösungen.“

„Muss ich ausdrücklich sagen,
welche der beiden Möglichkeiten zutrifft?“,
stellt Peißinger als rhetorische Frage und fährt fort:
„Ihr seid nicht die ersten, denen ich euch zutraue,
eure mündlichen Leistungen selbst einzuschätzen.“


Erfahrungen

Peißinger begründet: „Ich will euch nicht verhehlen,
dass ich damit gute Erfahrungen gemacht habe.
Denn in die grau unterlegte Zeile
unter euren Selbsteinschätzungen
schreibe ich meine eigenen Einschätzungen darunter.
Damit habe ich in andern Kursen folgende Erfahrungen gemacht:

In rund 80 Prozent der Fälle stimmen die Punktsummen
bis auf höchstens 4 Punkte Differenz überein.
In etwa 10 Prozent fallen meine etwas höher aus;
denn gute Schüler sind meist sehr selbstkritisch.
In wiederum circa 10 Prozent fallen die der Schüler deutlich höher aus;
denn schwächere Schüler sind oftmals weniger selbstkritisch.
In allen Fällen einer größeren Abweichung der Selbsteinschätzung von meiner
führe ich eine Klärung herbei,
entweder durch ein Gespräch mit dem Schüler
oder indem ich mir die Ausarbeitungen nochmal zeigen lasse
oder durch eine mündliche Prüfung.
Es geht mir darum, dass ihr eure Leistungen
selbst möglichst zutreffend einzuschätzen lernt
und dass ihr mein Bemühen nachvollziehen könnt,
eure Leistungen möglichst gerecht zu beurteilen.
Heute habt ihr mitbestimmt, welche Gesichtspunkte dabei eine Rolle spielen
und welches Instrument uns dabei künftig hilft.“


Resonanz

„Darf ich Sie noch ganz was Persönliches fragen, Herr Peißinger?“,
geniert sich Clara.

„Na, was denn?“, ermuntert sie Peißinger.

„Machen Sie das an dieser Schule alleine so,
oder wissen davon auch andere Lehrer?“, fragt sie.

Peißinger erklärt:
„Es gibt schon einige Kollegen,
die von Schülern darauf aufmerksam gemacht wurden
und die mich daraufhin gebeten haben,
ihnen den Vordruck und die dazu passende leere EXCEL-Tabelle zu überlassen.
Lehrer und Schüler sind damit,
soweit ich gehört habe, sehr zufrieden.“

Dann schließt er die Stunde, indem er sein Versprechen bekräftigt:
„Beim nächsten Mal gebe ich jedem von euch einen Vordruck
mit den heute erarbeiteten Einträgen für eure Unterlagen.
Dann wisst ihr für die weitere Mitarbeit,
worauf es mir ankommt und seid nicht überrascht,
wenn ich euch den Bogen jeweils am Quartalsende zum Ausfüllen vorlege.“

Die Schüler klopfen beifällig auf die Pulte.

Peißinger sammelt die Folien ein, schaltet den Projektor ab,
verbeugt sich und geht.


Downloads

Der vollständige Vordruck kann als PDF-Datei und als EXCEL-Tabelle
heruntergeladen werden.

 


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