Gleichnis des Glaubens

Was gibt dem Menschen Einzigartigkeit,
Was schenkt ihm Wärme, dass er niemals friert,
Was kleidet ihn mit Anmut, die ihn ziert,
Was schützt ihn jederzeit mit Sicherheit?

Es ist, was seinen Wert niemals verliert,
Es unterliegt nicht dem Geschmack der Zeit,
Es gibt Dir wahre Unvergänglichkeit,
Es lässt Dich mit sich leben ungeniert.

Es gleicht der Glaube einem schönen Kleid,
Es hat noch keinen, der es trägt, blamiert,
Es findet Gleichgesinnte weit und breit,

Er lässt Dich spür'n wie Gott Dich führt,
Er schenkt Dir Gottvertrau'n in Ewigkeit -
D'rum ist er's wert, dass man ihn nie verliert.


HINWEIS:
Dieses Sonett ist einem jungen Menschen anlässlich des feierlichen Bekenntnisses zu seinem Glauben gewidmet.


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